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Spritpreise im Januar stark gestiegen

Tanken im Januar teurer: E10 um 8,6 Cent und Diesel um 9,4 Cent. Im Februar Preise weiter gestiegen.

Die Spritpreise im Januar lagen deutlich über denen des Dezembers. (Archivbild)
Foto: Jens Büttner/dpa

Im Vergleich zum Vormonat Dezember war das Tanken im Januar wesentlich teurer. Laut ADAC war Superbenzin der Sorte E10 durchschnittlich um 8,6 Cent teurer und Diesel sogar um 9,4 Cent. Der durchschnittliche Preis pro Liter E10 lag im Januar bundesweit bei 1,739 Euro, Diesel bei 1,692 Euro.

Am 15. Januar war der teuerste Tanktag des Januars für Fahrer von Benzinern mit 1,749 Euro pro Liter E10. Der teuerste Tag für Diesel war der 31. Januar mit 1,718 Euro. Der günstigste Tag für beide Kraftstoffe war Neujahr mit 1,709 und 1,658 Euro pro Liter.

Die Spritpreise steigen im Februar weiter an. Am Dienstag lag der bundesweite Tagesdurchschnitt für E10 bei 1,752 Euro pro Liter und für Diesel bei 1,728 Euro. Beide Preise sind höher als im Januar.

Rohöl treibt den Preis

Der ADAC sieht teureres Rohöl als Hauptursache für den deutlichen Anstieg im Januar. Der Preisanstieg des Öls wurde jedoch teilweise durch den stärkeren Euro ausgeglichen, da Öl in US-Dollar abgerechnet wird. Die seit Jahresbeginn geltende neue Stufe des CO2-Preises dürfte ebenfalls eine Rolle gespielt haben. Laut früheren Aussagen des Verkehrsclubs kann dies bis zu drei Cent pro Liter Kraftstoff ausmachen.

Derzeit ist der Preisunterschied zwischen Diesel und E10 auffällig gering. Da der Unterschied in der Besteuerung zugunsten von Diesel gut 20 Cent beträgt, ist er auch an der Zapfsäule im langjährigen Durchschnitt deutlich höher. Möglicherweise könnten sich Jahreszeit und Kältewelle bemerkbar machen, da Diesel Heizöl sehr ähnlich ist – eine hohe Nachfrage nach Heizöl treibt daher oft auch den Dieselpreis an. Dieselfahrer könnten jedoch im Frühjahr auf etwas Entspannung hoffen.

Laut Untersuchungen von ADAC und Bundeskartellamt ist es ratsam, abends zu tanken, wenn man sparen möchte, und die Morgenstunden zu meiden. Der Preisunterschied kann dabei innerhalb eines Tages bei über zehn Cent pro Liter liegen.

dpa