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Gamescom 2021: Neue Games und Technik begeistern Besucher in Köln

Fans und Fachleute strömen in die Messehallen, um an Konsolen und Controllern zu spielen, während Aussteller aus 64 Ländern ihre Neuheiten präsentieren.

Computerspieler testen ein neues Game bei der Gamescom 2023.
Foto: Sascha Thelen/dpa

Die Gamescom, die weltgrößte Computerspiele-Messe, hat ihre Tore für Besucher geöffnet. Am Vormittag strömten Tausende von Fans und Fachleuten in die Kölner Messehallen, um auf einer Ausstellungsfläche von 230.000 Quadratmetern neue Spiele und Technologien zu sehen. Über 1400 Aussteller aus 64 Ländern sind vertreten, was einer Steigerung von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Besucher haben die Möglichkeit, an Konsolen und Controllern zu spielen, um die Spiele auszuprobieren.

An einigen Ständen waren die Warteschlangen schon kurz nach Beginn des Messetags lang, etwa bei der Xbox von Microsoft, bei dem Spiel «Star Wars Outlaws» von Ubisoft oder «Monster Hunter Wilds» von Capcom. Bereits am Dienstagabend hatte die Gamescom mit einer Show in einer der Messehallen begonnen, bei der neue Spiele in kurzen Werbefilmen auf einer Bühne vor mehr als 4000 Menschen vorgestellt wurden.

Die Gamescom dauert noch bis Sonntag, im Vorjahr kamen etwa 320.000 Besucher. Am Mittwochabend wurden Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) erwartet.

Milliardengeschäft Games

Computer- und Videospiele sind ein Milliardengeschäft: Im vergangenen Jahr gaben die Menschen in Deutschland knapp 10 Milliarden Euro für Spiele, Hardware und Online-Dienste aus. Im ersten Halbjahr dieses Jahres schwächte sich das Geschäft, das in den Corona-Jahren einen starken Wachstumsschub bekommen hatte, ab. Insgesamt belasten gestiegene Kosten und eine schwächere Nachfrage die Branche, was Investoren verschreckt hat.

Die Gamescom ist ein internationaler Branchentreff, deutsche Spieleentwickler spielen nur eine Nebenrolle – nur schätzungsweise fünf Prozent des Geldes, das in Deutschland für Games ausgegeben wird, entfällt auf Spiele, die in Deutschland entwickelt wurden. Der Branchenverband Game, der die Gamescom zusammen mit der Koelnmesse ausrichtet, fordert mehr staatliche Unterstützung, damit Deutschland im internationalen Vergleich aufholt.

In der Spielebranche in Deutschland arbeiten ungefähr 12.400 Menschen bei fast 1000 vorwiegend kleinen Unternehmen. Zu den heimischen Firmen zählen Deck 13 aus Frankfurt mit etwa 90 Mitarbeitern, Rockfish Games aus Hamburg mit 35 Mitarbeitern und Envision Entertainment aus Ingelheim (Rheinland-Pfalz) mit 18 Mitarbeitern.

[Gamescom 2021: Neue Games und Technik begeistern Besucher in Köln],[Fans und Fachleute strömen in die Messehallen, um an Konsolen und Controllern zu spielen, während Aussteller aus 64 Ländern ihre Neuheiten präsentieren.]

 

dpa