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Trotz US-Zollstreit: China erneut Deutschlands wichtigster Handelspartner

Während sich der Handelskonflikt zwischen den USA und China weiter zuspitzt, bleibt China für Deutschland der bedeutendste Handelspartner. Neue Zahlen zeigen: Das Handelsvolumen zwischen beiden Ländern liegt erneut an der Spitze.

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Foto: depositphotos

Ungeachtet der Spannungen im Zollstreit mit den Vereinigte Staaten ist die Volksrepublik China erneut Deutschlands wichtigster Handelspartner. Das gesamte Handelsvolumen – also die Summe aus Exporten und Importen – übertrifft weiterhin das mit anderen Staaten.

Hohes Handelsvolumen trotz politischer Spannungen

Deutschland exportiert unter anderem Maschinen, Fahrzeuge und chemische Erzeugnisse nach China. Im Gegenzug werden zahlreiche Vorprodukte, Elektronikartikel und Konsumgüter importiert. Besonders die deutsche Industrie ist stark in globale Lieferketten eingebunden, in denen China eine zentrale Rolle spielt.

Der anhaltende Zollkonflikt zwischen den USA und China beeinflusst zwar internationale Märkte, hat jedoch bislang nicht dazu geführt, dass China seine Spitzenposition im deutschen Außenhandel verliert.

USA auf Platz zwei

Die Vereinigten Staaten bleiben ebenfalls ein zentraler Partner für die deutsche Wirtschaft, liegen beim Gesamtvolumen jedoch hinter China. Die Handelsbeziehungen zu beiden Ländern sind für Deutschland von großer strategischer Bedeutung.

Gleichzeitig bemüht sich die Bundesregierung, wirtschaftliche Abhängigkeiten zu reduzieren und Lieferketten breiter aufzustellen.

Industrie stark verflochten

Insbesondere Automobilhersteller, Maschinenbauer und Chemiekonzerne sind eng mit dem chinesischen Markt verbunden. China ist nicht nur Absatzmarkt, sondern auch wichtiger Produktionsstandort.

Die aktuellen Zahlen unterstreichen, dass China trotz geopolitischer Spannungen weiterhin eine Schlüsselrolle für die deutsche Wirtschaft spielt.

TS
Quellen: T-Online.de