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Fahrrad vs. E-Bike: Beliebtheitswandel nach Corona-Pandemie

Das traditionelle Fahrrad verliert an Popularität, während das E-Bike stabil bleibt. Neue Zielgruppen entdecken die Vorteile des Elektrorads.

Eine Fahrradampel in München
Foto: Niklas Treppner/dpa

Das herkömmliche Fahrrad hat seit dem Ende der Corona-Pandemie wieder an Popularität verloren, während das E-Bike laut einer Umfrage der HUK Coburg weiterhin beliebt ist. Dank des E-Bikes ist die Fortbewegung per Muskelkraft auf zwei Rädern auch für insgesamt 26 Prozent der deutschen Bevölkerung das Verkehrsmittel Nummer zwei hinter dem Auto.

Die HUK hat im Januar und Februar bundesweit 4.101 Menschen ab 16 Jahren von Yougov im Rahmen ihrer jährlichen Mobilitätsstudie befragen lassen, und die Ergebnisse sind repräsentativ für die gesamte Bevölkerung in Deutschland sowie für alle 16 Bundesländer. Die zentrale Frage an die Befragten war, welches Verkehrsmittel ihrer Meinung nach am besten die persönlichen Auswahlkriterien für ein Verkehrsmittel in den kommenden Jahren erfüllen wird.

Vor allem Jüngere verschmähen das traditionelle Rad

Auffällig ist besonders der Rückgang der Beliebtheit des herkömmlichen Fahrrads ohne elektrischen Hilfsmotor: Im Jahr 2021 war es für 26 Prozent die bevorzugte Wahl, im Jahr 2024 nur noch für 16 Prozent. E-Bikes galten lange Zeit hauptsächlich als Fahrzeuge für ältere Menschen, aber das scheint sich geändert zu haben: Je jünger die Befragten sind, desto deutlicher wird das Phänomen: Unter den 16- bis 24-Jährigen betrachten nur noch 11 Prozent das nicht-elektrische Fahrrad als bestes Fortbewegungsmittel – im Jahr 2021 hatten noch 28 Prozent in dieser Altersgruppe das Fahrrad bevorzugt.

Beliebtheit des E-Bikes stabil

Keinen vergleichbar ausgeprägten Knick gibt es bei der Beliebtheit des E-Bikes: 2021 war das Elektrorad für elf Prozent der damaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmern das beliebteste Verkehrsmittel, 2024 für zehn Prozent. «In der Corona-Zeit haben eingeschränkte Nutzungsmöglichkeiten von Bussen und Bahnen die Beliebtheit des Fahrrads sehr stark befördert», sagte HUK-Vorstandsmitglied Jörg Rheinländer. «Durch das E-Bike scheinen sich jedoch nachhaltig neue Zielgruppen geöffnet zu haben.»

Auch auffällig sind die regionalen Unterschiede: In Hamburg gaben 22 Prozent der Befragten an, dass sie im letzten Jahr häufiger als zuvor Fahrrad oder E-Bike gefahren sind, im Saarland waren es dagegen nur acht Prozent. Der Durchschnittswert für Deutschland liegt bei 14 Prozent, neben dem Saarland lagen sechs Bundesländer darunter: Hessen, Thüringen, Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz.

Fahrradverkauf war ebenfalls rückläufig 

Die Zahlen der Umfrage spiegeln sich in den Absatz- und Produktionszahlen der Fahrradindustrie wider: Laut der im März veröffentlichten Schätzung des Zweirad-Industrieverbands ZIV ist die Anzahl der Fahrräder und E-Bikes in Deutschland von 2018 bis 2023 um über zehn Prozent auf 84 Millionen gestiegen. Der Absatz herkömmlicher Fahrräder ist jedoch laut ZIV-Daten im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um eine halbe Million auf 1,9 Millionen Stück gesunken. Die Verkaufszahlen für E-Bikes hingegen blieben stabil bei 2,1 Millionen Stück, wodurch Elektroräder erstmals das traditionelle Fahrrad überholt haben.

„Die Veranstaltung findet am 15. Mai um 18:00 Uhr im Konferenzraum statt.“

„Der neue Film von Quentin Tarantino, ‚Once Upon a Time in Hollywood‘, wurde von der Kritik hoch gelobt und hat bereits mehrere Preise gewonnen. Der Film spielt in den späten 1960er Jahren und handelt von einem Schauspieler und seinem Stunt-Double, die versuchen, in der sich verändernden Filmbranche von Hollywood Fuß zu fassen.“

„Der Zug nach Berlin fährt um 10:30 Uhr ab“, sagte der Mann am Schalter.

dpa