Die US-Börsen erleben einen Aufschwung, da fallende Ölpreise und positive Nachrichten über mögliche Verhandlungen mit Iran die Anleger ermutigen. Besonders Technologiewerte, wie Advanced Micro Devices, profitieren von der optimistischen Marktentwicklung.
US-Börsen steigen: Ölpreise sinken und Iran-Deal rückt näher

US-Börsen erleben Aufschwung durch sinkende Ölpreise und mögliche Iran-Vereinbarung
Optimismus prägt die Wall Street, während neue Verhandlungen zwischen Teheran und Washington im Gange sind. Der Rückgang der Ölpreise und die fallenden Anleiherenditen steigern das Interesse der Anleger in den USA. Besonders die Tech-Werte haben zur positiven Entwicklung des Nasdaq-Indexes beigetragen, der nun neue Rekordwerte erreicht.
Ein anhaltender Aufschwung im Bereich Künstlicher Intelligenz (KI) sowie die gesunkenen Ölpreise und Anleiherenditen haben den Nasdaq-Index um 2,26 Prozent auf 27.122 Punkte steigen lassen, womit er erstmals seit dem 2. Juni wieder einen Höchststand erreicht. Der breitere S&P 500 legte um 1,5 Prozent auf 7.764 Punkte zu, während der Dow Jones um 0,7 Prozent auf 52.048 Punkte anstieg.
Vor allem die Aktien von Chip-Herstellern fanden großes Interesse: Advanced Micro Devices (AMD) verzeichnete einen Anstieg von rund zehn Prozent und erreichte damit einen Marktwert von einer Billion Dollar. Auch die Aktien von Intel und Arm Holdings konnten zweistellige Kursgewinne erzielen. Meta kletterte um 11,4 Prozent, nachdem die Bank Wells Fargo das Unternehmen wegen des neuen KI-Assistenten Muse aufgewertet hatte.
Neueste Marktentwicklungen und wichtige Unternehmensnachrichten
Die Aktien des US-Medienunternehmens Paramount Skydance fielen um drei Prozent, während die Papiere von Warner Bros Discovery um fast elf Prozent zulegten. Paramount hatte die Grundlage für eine Übernahme von Warner Bros im Wert von 110 Milliarden Dollar gelegt, nachdem eine Einigung in einem Rechtsstreit mit mehreren US-Bundesstaaten und der Autorengewerkschaft Writers Guild of America erzielt wurde. Damit steht einem der größten Fusionen in der Medienbranche nichts mehr im Wege.
Ein weiterer Grund für die positive Marktstimmung sind die gesunkenen Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen, die jetzt unter fünf Prozent liegen. Zeitgleich gaben die Ölpreise nach. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent fiel zeitweise auf den niedrigsten Stand seit dem 9. September und kostete zuletzt 100,34 Dollar. Händler verweisen auf Spekulationen über mögliche Fortschritte bei den Verhandlungen im Nahen Osten, die im Rahmen der UN-Vollversammlung in New York stattfinden.
Einfluss der Zinspolitik auf die Marktverhältnisse
US-Präsident Donald Trump hat Interesse an einem Treffen mit dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian bekundet. Art Hogan, Chef-Marktstratege bei B. Riley Wealth, erklärte, dass die Märkte darauf eingestellt sind, sowohl den Ölpreis als auch die Rendite der zehnjährigen US-Anleihen zu beobachten. Kurzfristig haben sich beide Faktoren von Belastungen in Rückenwind für die Märkte gewandelt.
Trotz der positiven Kursgewinne behalten die Anleger die Zinsaussichten genau im Blick. Die US-Notenbank Fed hatte in der vergangenen Woche die Leitzinsen erstmals seit drei Jahren angehoben, um der Inflation entgegenzuwirken. Laut Daten der CME Group sehen Händler eine 50-prozentige Wahrscheinlichkeit für eine weitere Zinserhöhung im kommenden Monat. Zudem werden in dieser Woche mindestens zehn US-Notenbanker zur Geldpolitik Stellung nehmen.
Die Entwicklungen auf den Märkten und die geopolitischen Gespräche im Nahen Osten werden weiterhin aufmerksam verfolgt, da sie potenziell entscheidenden Einfluss auf die wirtschaftliche Lage und die Börsenkurse haben können.
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Quellen: n-tv, Fallender Ölpreis schickt US-Börsen auf Erholungskurs
Bildquelle: Christoph F. Siekermann via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)
Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.








