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USA planen beträchtliche Zollerhöhung für mehrere Staaten aus neuen Gründen

Die USA drohen 60 Staaten mit neuen Zöllen von bis zu 12,5 Prozent, weil diese nicht ausreichend gegen Importe aus mutmaßlicher Zwangsarbeit vorgehen. Einwände können bis zum 6. Juli geltend gemacht werden.

Mit neuer Begründung: USA drohen Dutzenden Staaten mit zusätzlichen Zöllen
KI-generiert

Die US-Regierung hat angekündigt, 60 Volkswirtschaften mit zusätzlichen Zöllen zu belegen, da diese nicht ausreichend gegen die Einfuhr von Produkten vorgehen, die unter mutmaßlicher Zwangsarbeit hergestellt wurden. Diese Informationen wurden vom Büro des US-Handelsbeauftragten veröffentlicht.

Zu den betroffenen Regionen zählen unter anderem die Europäische Union, Großbritannien, die Schweiz sowie Länder in Afrika, Asien und Lateinamerika, einschließlich Kanada und China. Die neuen Zölle könnten zwischen 10 und 12,5 Prozent liegen.

„Es ist inakzeptabel, dass unsere wichtigsten Handelspartner nichts gegen die Einfuhr von Waren unternehmen, die unter Einsatz von Zwangsarbeit hergestellt wurden. Dies führt dazu, dass US-amerikanische Arbeitnehmer gezwungen sind, weltweit unter ungleichen Wettbewerbsbedingungen zu konkurrieren“, erklärte Handelsbeauftragter Jamieson Greer.

Die Ankündigung stützt sich auf eine Untersuchung, die am 12. März begonnen wurde. Diese Untersuchung befasst sich mit dem Versäumnis verschiedener Volkswirtschaften, ein Einfuhrverbot für Waren, die unter Zwangsarbeit hergestellt wurden, zu erlassen und wirksam durchzusetzen. Die neuen Zölle sollen jedoch nicht sofort in Kraft treten. Stattdessen haben betroffene Länder bis zum 6. Juli Zeit, Einwände zu erheben, bevor am 7. Juli eine Anhörung stattfinden soll.

Im Rahmen des rechtlichen Streits um die umstrittene Zollpolitik konnte US-Präsident Donald Trump Mitte Mai einen vorläufigen Sieg erringen. Ein Berufungsgericht setzte die Entscheidung einer unteren Instanz aus, die Trumps temporäre Zölle auf Einfuhren aus der ganzen Welt als rechtswidrig eingestuft hatte. Somit müssen Importeure weiterhin die Abgaben in Höhe von 10 Prozent zahlen.

Die Situation verdeutlicht die anhaltenden Spannungen im internationalen Handel und die Herausforderungen, die sich aus den unterschiedlichen Arbeitsstandards und -bedingungen in verschiedenen Ländern ergeben. Um mehr über die Hintergründe zu erfahren, könnte es interessant sein, die Familiengeschichte zu entschlüsseln, da solche Themen oft tiefere Einblicke in die wirtschaftlichen und sozialen Dynamiken bieten.

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Quellen: n-tv

TS