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Verdi ruft bundesweit zu Warnstreiks im Nahverkehr auf

Am Montag drohen in vielen Städten Ausfälle im Nahverkehr. Verdi ruft zu Warnstreiks auf, um in Tarifverhandlungen Druck zu machen – und geht davon aus, dass der Verkehr zum Erliegen kommt.

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Die Gewerkschaft Verdi hat bundesweit zu Warnstreiks im ÖPNV aufgerufen. (Archivbild)
Foto: Peter Kneffel/dpa

Fahrgäste in vielen deutschen Städten müssen sich am Montag auf erhebliche Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen. Die Gewerkschaft Verdi hat im Zuge von parallel laufenden Tarifverhandlungen für diesen Tag in nahezu allen Bundesländern zu Warnstreiks bei kommunalen Verkehrsunternehmen aufgerufen. Es ist zu erwarten, dass der Verkehr in den betroffenen Betrieben zum Stillstand kommt.

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Gewerkschaft erhöht den Druck

Die Gewerkschaft plant, mit dem Streik im Tarifkonflikt des kommunalen Nahverkehrs den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen. Diese Aktion ist Teil von landesweiten Arbeitsniederlegungen.

Verdi zufolge ist Niedersachsen vorerst nicht betroffen. Die Friedenspflicht gilt noch für die rund 5.000 Beschäftigten in Niedersachsen. Bei der Hamburger Hochbahn wird heute im Laufe des Tages nach den aktuellen Verhandlungsgesprächen entschieden, ob die Gewerkschaft auch dort zum Warnstreik am 2. Februar aufruft.

Bessere Arbeitsbedingungen gefordert

Verdi fordert in den Verhandlungen mit den Kommunalen Arbeitgeberverbänden in allen 16 Bundesländern vor allem verbesserte Arbeitsbedingungen, wie zum Beispiel eine kürzere Wochenarbeitszeit und Schichtzeiten, längere Ruhezeiten sowie höhere Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit.

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Laut der Gewerkschaft wird in Bayern, Brandenburg, dem Saarland, Thüringen und bei der Hamburger Hochbahn auch über höhere Löhne und Gehälter verhandelt. Fast 100.000 Beschäftigte in 150 städtischen Verkehrsunternehmen und Busbetrieben der Landkreise sowie in den Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen sind insgesamt betroffen.

dpa