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Welche Maßnahmen ergreift VW für den Rückruf von über 70.000 E-Autos wegen Brandgefahr?

Wolfsburg – Volkswagen steht vor einem ernsthaften Dilemma und hat entschieden, rund 72.700 Elektrofahrzeuge weltweit in die Werkstätten zurückzurufen. Der Rückruf erfolgt aufgrund fehlerhafter Batteriezellen, die unter Umständen Brandgefahr bergen.

Wegen Brandgefahr: VW ruft weltweit mehr als 70.000 E-Autos zurück
Bildquelle: David von Diemar auf Unsplash

Wolfsburg – Volkswagen steht vor einem ernsthaften Dilemma und hat entschieden, rund 72.700 Elektrofahrzeuge weltweit in die Werkstätten zurückzurufen. Der Rückruf erfolgt aufgrund fehlerhafter Batteriezellen, die unter Umständen Brandgefahr bergen. In Deutschland sind hiervon ungefähr 10.000 Fahrzeuge betroffen.

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat die betroffenen Fahrzeugmodelle aufgelistet, zu denen die VW-Modelle ID.3, ID.4, ID.7, ID. Buzz sowie der Cupra Born zählen. Die Produktion dieser Fahrzeuge fand zwischen 2022 und 2025 statt, während der Cupra Born in den Jahren 2022 bis 2024 hergestellt wurde.

Interne Qualitätsprüfungen bei Volkswagen haben ergeben, dass einige Hochvolt-Batteriezellen nicht den erforderlichen Standards entsprechen. Diese Mängel resultieren aus Produktionsfehlern bei den Zulieferern. Laut Volkswagen kann in seltenen Fällen eine erhöhte thermische Belastung der Batterien auftreten, die im schlimmsten Fall Brand auslösen könnte.

Um das Risiko derartiger Vorfälle zu reduzieren, wurden besondere Vorsichtsmaßnahmen ergriffen. Betroffene Fahrzeugbesitzer sollten bis zur Überprüfung in der Werkstatt ihre Akkus maximal auf 80 Prozent aufladen. Bei einigen Modellen wird diese Begrenzung automatisch umgesetzt. Außerdem werden Warnhinweisaufkleber an den Fahrzeugen angebracht.

Die E-Auto-Besitzer erhalten per Brief Informationen über den Rückruf sowie Anweisungen für die weitere Vorgehensweise. In der Werkstatt wird dann kontrolliert, ob die Batterien in einwandfreiem Zustand sind. Es ist nicht zwingend erforderlich, defekte Batteriemodule zu ersetzen; manchmal reicht ein Softwareupdate aus. Erst nach der Freigabe durch die Werkstatt dürfen die Batterien wieder vollständig aufgeladen werden. Bislang sind laut KBA keine Verletzten oder Sachschäden bekannt.

Dieser Rückruf ist nicht der erste für Volkswagen. Ende September musste der Konzern weltweit über fünf Millionen Fahrzeuge zurückrufen, da es ein Problem mit korrosionsanfälligen Schrauben an der Lenkung gab, wovon fast 1,4 Millionen Fahrzeuge in Deutschland betroffen waren. Außerdem fand bereits im März ein Rückruf von über 90.000 Autos wegen ähnlicher Batterieprobleme statt, von denen 28.000 in Deutschland registriert waren.


Quellen: Bild, tagesschau

Bildquelle: Bildquelle: David von Diemar auf Unsplash

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

TS