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Valentinstagsumsätze in Deutschland sinken, trotz beliebter Geschenke

Rückgang der geplanten Ausgaben aufgrund von Karnevalsterminüberschneidung, dennoch hohe Umsatzerwartungen im Einzelhandel.

Rosen zählen zu den beliebtesten Valentinstagsgeschenken.
Foto: Pia Bayer/dpa

Zum Valentinstag sind die Menschen in Deutschland einer Umfrage zufolge in diesem Jahr nicht so spendabel wie 2025. Lediglich 20 Prozent der Verbraucher planen anlässlich des Tages Einkäufe wie etwa Pralinen, Rosen oder Kosmetikartikel. Das sind acht Prozentpunkte weniger als im Vorjahr, wie der Handelsverband Deutschland (HDE) mitteilte. Das Handelsforschungsinstitut IFH Köln hat im Januar 500 Personen zwischen 18 und 69 Jahren repräsentativ zum Thema befragt.

Laut dem HDE liegt der Grund für den rückläufigen Trend unter anderem darin, dass der Valentinstag in diesem Jahr auf den 14. Februar fällt, was auch der Karnevalssamstag ist. Etwa jeder zwölfte Befragte plant daher, auf den Valentinstag zu verzichten und stattdessen für Karneval zu investieren.

Der Branchenverband erwartet, dass der Einzelhandel rund um den Valentinstag zusätzliche Umsätze in Höhe von 1,18 Milliarden Euro erzielen wird. Im Vorjahr beliefen sich die Umsätze auf etwa 1,3 Milliarden Euro. Die Einnahmen aus der Gastronomie, beispielsweise durch Restaurantbesuche, sind hier nicht enthalten.

Jeder fünfte Käufer möchte mehr ausgeben als 2025

Bei Verbrauchern, die zum Valentinstag einkaufen möchten, ergibt sich folgendes Bild: 19 Prozent planen laut Umfrage, eher oder deutlich mehr auszugeben als im Vorjahr, 22 Prozent weniger und 59 Prozent genauso viel. Besonders beliebte Geschenke sind Blumen, Pflanzen, Gutscheine und Lebensmittel.

Die Verbraucher müssen beim Geschenkkauf zumindest teilweise tiefer in die Tasche greifen. Pralinen waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Dezember knapp 20 Prozent teurer als im Februar 2025. Die Preise für Schnittblumen sowie Zimmerblumen und -pflanzen sind hingegen etwa auf demselben Niveau.

dpa