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24 Verletzte nach U-Bahn-Zusammenstoß in New York

Die New Yorker U-Bahn gilt als Lebensader der Millionenmetropole. Mitten am geschäftigen Nachmittag geschieht im U-Bahn-Schacht der Linie 1 das, was nicht passieren darf: Zwei Züge krachen ineinander.

Bei einem Zusammenstoß zweier U-Bahnen in New York sind mindestens 24 Menschen verletzt worden.
Foto: Uncredited/NYC Emergency Management/AP/dpa

Mindestens 24 Menschen wurden bei einem Zusammenstoß zweier U-Bahnen in New York verletzt. Laut der Polizei ereignete sich der Vorfall am Donnerstag in der Nähe der Station 96 Street in der Upper West Side in Manhattan. Ein leerer Zug kollidierte mit einer Bahn der Linie 1. Ersten Erkenntnissen zufolge kam es zu dem Unfall mit geringer Geschwindigkeit während des Nachmittagsverkehrs – niemand wurde schwer verletzt.

Der U-Bahn-Verkehr auf der Strecke der roten Linien 1, 2 und 3 zwischen der Süd- und der Nordspitze Manhattans wurde anschließend teilweise gestoppt. Gemäß den Einsatzkräften mussten mehrere Züge mit etwa 300 bis 500 Insassen evakuiert werden.

Zug entgleist, Broadway gesperrt

Die New Yorker Transportbehörde MTA sprach davon, dass einer der Züge in der Folge des Zusammenstoßes in dem Schacht entgleiste: «Notfallteams unterstützen Passagiere und führen eine Untersuchung durch.» Medienberichten zufolge wurden Teile des Broadways gesperrt, um Einsatzkräften den Zugang zu erleichtern.

Die New Yorker U-Bahn wird als Lebensader der Millionenmetropole angesehen. Sie ist nicht nur eine der größten, sondern auch eine der ältesten U-Bahnen der Welt mit über 1000 Kilometern Gleisen, mehr als 470 Stationen und 36 Linien. Seit ihrer Eröffnung im Jahr 1904 ist die New Yorker U-Bahn zu einem unverzichtbaren Bestandteil des täglichen Lebens in der Stadt geworden. Zu jeder Tageszeit transportiert sie Millionen von Menschen und verbindet die ausgedehnte Metropole.

Die genauen Umstände des Vorfalls blieben vorerst unklar. Ersten Erkenntnissen zufolge waren die Züge nicht kaputt. Die Einsatzkräfte vor Ort äußerten die Vermutung, dass menschliches Versagen als mögliche Ursache in Betracht gezogen werde.

dpa