Mordkommission arbeitet Hinweise ab, Opfer identifiziert als Ex-Box-Profi Besar Nimani mit kosovarischer Staatsangehörigkeit.
Tödliche Schüsse in Bielefeld Fußgängerzone,Suche nach Täter oder Tätern dauert an

Die Suche nach dem Täter oder den Tätern, die in der Fußgängerzone von Bielefeld tödliche Schüsse abgegeben haben, wird fortgesetzt. Die Mordkommission Bielefeld arbeitet viele Hinweise ab, wie die Polizei mitteilte.
Am Samstagabend fielen die Schüsse in der Fußgängerzone von Bielefeld. Das Opfer, der ehemalige Box-Profi Besar Nimani, hatte die kosovarische Staatsangehörigkeit, wie ein Polizeisprecher am Mittag bestätigte. Der 38-jährige Bielefelder war das Opfer.
Anklage wegen unerlaubten Führens von Schusswaffen
Wie inzwischen bekannt wurde, hatte die Staatsanwaltschaft Traunstein (Bayern) erst am 1. März Anklage gegen Nimani erhoben – wegen unerlaubten Führens von fünf Schusswaffen und Munition. Dies soll bei einer Kontrolle während der Einreise aus Österreich Anfang Januar aufgefallen sein. Das teilte Oberstaatsanwalt Rainer Vietze von der zuständigen Staatsanwaltschaft am Montagabend mit. Nimani sollte deshalb vom Gericht vorgeladen werden, ein Termin sei jedoch bisher nicht bestimmt worden. Das «Westfalen-Blatt» hatte als Erstes darüber berichtet.
Am Samstag hatte der Mann laut den Ermittlungen der Polizei sein Auto in der Nähe des Tatortes geparkt. Dann war Nimani zu Fuß in Richtung eines Geschäfts gegangen. Noch auf der Straße sei dann auf ihn geschossen worden, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft. Laut Obduktionsergebnis starb der 38-Jährige an zahlreichen Schussverletzungen. «Die Hauptverletzungen betreffen den Brustbereich», teilten die Ermittler mit.
Nach Angaben der Polizei wurde am späten Samstagabend zunächst eine Person festgenommen, da eine Zeugenaussage eine mögliche Tatbeteiligung nahelegte. Der Tatverdacht hat sich jedoch nicht bestätigt. Die Person wurde freigelassen.








