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UV-Strahlung steigt: BfS warnt vor Sonnenbrandgefahr in Süddeutschland

Schützen Sie sich vor erhöhter UV-Strahlung! UV-Index-Werte von bis zu 6 erwartet, auch in den Bergen.

Sonnenstrahlen scheinen durch Blüten der Winterkirsche (Higankirsche): In den nächsten Tagen droht eine intensive UV-Strahlung.
Foto: Thomas Banneyer/dpa

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) warnt vor einer gesteigerten UV-Strahlung am kommenden Wochenende, insbesondere in Süddeutschland. Es ist wichtig, sich vor der Sonne zu schützen, informierte die Behörde. Am Samstag wird laut Angaben ein UV-Index-Wert von bis zu 6 erwartet, in den Bergen können noch höhere Werte auftreten. UV-Index-Werte über 6 sind nach Angaben des BfS für Mitte April eher selten.

Der UV-Index zeigt den erwarteten Tageshöchstwert der UV-Strahlung an, die einen Sonnenbrand verursachen kann. Je höher der Wert ist, desto schneller kann ungeschützte Haut einen Sonnenbrand bekommen. Das BfS empfiehlt Schutzmaßnahmen ab einem Wert von 3 auf der Skala, wie das Auftragen von Sonnencreme mit ausreichendem Lichtschutzfaktor, das Tragen von bedeckender Kleidung und Kopfbedeckung sowie das Vermeiden von direkter Sonneneinstrahlung, besonders mittags.

Im Sommer werden in Deutschland Werte von 8 bis 9 erreicht, in den Hochlagen süddeutscher Gebirgsregionen bis 11, wie es beim Bundesamt heißt. Am Äquator können demnach Werte von 12 und höher auftreten.

Wovon hängt die Intensität der UV-Strahlung ab?

Die Intensität der UV-Strahlung wird durch verschiedene Faktoren wie den Sonnenstand, die Bewölkung, die Höhe und auch das Ozon in der Atmosphäre beeinflusst, wie das Bundesamt erklärt. Die Schicht in 20 bis 30 Kilometern Höhe verhindert, dass die gesamte energiereiche UV-Strahlung der Sonne die Erdoberfläche erreicht. Ozon (O3) ist ein Molekül, das aus drei Sauerstoffatomen besteht.

Über Süddeutschland stehe aktuell ein sogenanntes Niedrigozon-Ereignis an, hieß es: Am Samstag und Sonntag erreichen vergleichsweise ozonarme Luftmassen aus dem Südwesten Europas Deutschland. «Solche Konstellationen treten über das Jahr verteilt immer wieder auf. Dieses Wochenende wird erwartet, dass der Effekt besonders deutlich zu beobachten ist.» 

dpa