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Start der Berlinale: Lupita Nyong’o leitet die Jury – Eröffnung mit "Small Things Like These"

Die Berlinale beginnt heute in Berlin mit Oscar-Preisträgerin Lupita Nyong’o als Juryvorsitzende. Die Eröffnung findet abends mit dem Drama "Small Things Like These" statt, bei dem prominente Schauspieler wie Cillian Murphy erwartet werden.

Die Berlinale zählt neben Cannes und Venedig zu den großen Filmfestivals der Welt (Archivbild).
Foto: Soeren Stache/dpa

In Berlin beginnen heute die Filmfestspiele. Oscar-Preisträgerin Lupita Nyong’o («12 Years a Slave») leitet in diesem Jahr die Internationale Jury und hat am Vormittag (10.25 Uhr) mit den anderen Jurymitgliedern ihren ersten Auftritt bei einer Pressekonferenz. Abends (19.30 Uhr) soll die Berlinale mit dem irisch-belgischen Drama «Small Things Like These» von Regisseur Tim Mielants eröffnet werden. Dafür werden unter anderem Hauptdarsteller Cillian Murphy («Oppenheimer») und Produzent Matt Damon in der Hauptstadt erwartet. 

Diese Promis stehen auf der Gästeliste

Auch auf der Gästeliste sind die Schauspielerinnen Saoirse Ronan («Lady Bird»), Iris Berben und Liv Lisa Fries, Schauspieler Lars Eidinger, ehemaliger Profi-Fußballer Philipp Lahm, Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) und Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU). Die Eröffnungsfeier wird beim Fernsehsender 3sat übertragen.

Die Berlinale gehört neben Cannes und Venedig zu den bedeutenden Filmfestivals weltweit. Kurz vor dem Beginn der 74. Ausgabe entstand eine Debatte über die Einladung und Ausladung von AfD-Politikern zur Eröffnungsgala. Die Parteivertreter waren – wie gewöhnlich – zur Eröffnung eingeladen und hatten auch vor zu kommen. Nach heftiger Kritik wurden sie jedoch von der Festivalleitung wieder ausgeladen.

Wegner: Berlinale ist mehr als ein Filmfest

Dieses Mal nehmen 20 Filme am Rennen um den Goldenen Bären teil. Die Auszeichnungen werden am 24. Februar vergeben. Wegner sagte vorab laut einer Mitteilung, dass die Berlinale mehr als ein Filmfest sei. «Sie ist eine Hommage an die Kreativität, die Vielfalt und die Magie des Films, die Berlin in ein pulsierendes Zentrum für Kunst und Kultur verwandelt.»

Das Leitungsduo Mariette Rissenbeek und Carlo Chatrian habe das Festival durch schwierige Jahre geführt und ihm auch eine politische Prägung gegeben, sagte Wegner. «Die Berlinale, sie steht für Weltoffenheit, Freiheit, für Demokratie, Vielfalt und Zusammenhalt.» Für Rissenbeek und Chatrian wird es die letzte Festivalausgabe in ihrer Funktion sein – ab April übernimmt die US-Amerikanerin Tricia Tuttle.

dpa