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Die wichtigsten Ereignisse im Oktober 2023

Das Jahr 2023 neigt sich langsam dem Ende zu. Hier präsentieren wir die bedeutendsten Ereignisse dieses Jahres. Als nächster Monat steht der Oktober bevor.

Foto: Depositphotos

Erdbeben von Herat

Im Oktober 2023 ereignete sich in der afghanischen Provinz Herat eine Reihe von Erdbeben, nahe der Stadt gleichen Namens, etwa 30 km nordwestlich von Kabul, der zweitgrößten Stadt des Landes. Die vier schwersten Beben hatten eine Magnitude von 6,3 MW. Zwei davon fanden am 7., das dritte am 11. und das vierte am 15. Oktober statt. Diese Serie von Erdbeben forderte das Leben von 1.482 Menschen, während über 2.100 weitere verletzt wurden.

Drohnenangriff auf Abschlussfeier

Am 5. Oktober 2023 wurde während einer Abschlussfeier für syrische Kadetten an der Militärakademie in Homs ein Drohnenangriff durch eine Art Lenkmunition ausgeführt. Laut Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) mit Sitz in Großbritannien wurden bei diesem Angriff mindestens 129 Menschen getötet, darunter 73 frischgebackene Offiziere und 56 Zivilisten. Zudem wurden knapp 150 weitere Menschen, einige davon schwer, verletzt.

Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Argentinien

Am 22. Oktober 2023 fanden in Argentinien die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen statt. Es wurden der Präsident und Vizepräsident des Landes (Präsidentschaftswahl) sowie 130 von 257 Abgeordneten im argentinischen Unterhaus (Cámara de Diputados) und 24 von 72 Senatoren (Senado) gewählt (Parlamentswahlen). Da keiner der Präsidentschaftskandidaten die erforderliche Mehrheit für einen Sieg in der ersten Runde erlangte, wurde am 19. November 2023 eine Stichwahl durchgeführt. Diese wurde von dem rechtspopulistischen Javier Milei gewonnen.

Terrorangriff der Hamas auf Israel

Am 7. Oktober 2023 führte die radikal-islamistische Hamas einen Terroranschlag von Gaza aus gegen Israel durch. Nachdem sie israelische Ziele mit Raketen beschossen hatten, durchbrachen Hamas-Terroristen und ihre palästinensischen Verbündeten die Grenzbarrieren zwischen Gaza und Israel und gelangten auf israelisches Gebiet. Sie überfielen mehrere Militärstationen in Grenznähe und richteten in Dörfern und Kleinstädten im Süden Israels ein Blutbad unter der Bevölkerung an. Dabei kam es auch zu massiver sexueller Gewalt gegen Frauen. Laut israelischen Quellen starben bei dem Hamas-Terroranschlag auf israelischer Seite 1.139 Menschen, entweder durch Mord oder im Gefecht – darunter 695 israelische Zivilisten, einschließlich 36 Kinder, 373 Angehörige der israelischen Sicherheitskräfte und 71 Ausländer. Außerdem wurden mehr als 5.400 Menschen verletzt und etwa 240 als Geiseln nach Gaza verschleppt. Es war der größte Völkermord an Juden seit dem Holocaust.

TS
Quellen: Wikipedia