Erneut versetzt ein Wohnhausbrand mit mehreren Todesopfern Spanien in Trauer. Die Ursache war diesmal eine überlastete Steckdose.
Drei Tote bei erneutem Wohnhausbrand in Spanien

Wenige Wochen nach einem tragischen Feuer sind in Spanien bei einem weiteren Hausbrand drei Personen gestorben.
Die örtlichen Behörden gaben bekannt, dass bei dem Brand in dem Küstenort Villajoyosa in der Provinz Alicante im Osten des Landes am frühen Montagmorgen 15 Menschen verletzt wurden. Die meisten von ihnen erlitten Rauchvergiftungen, sind aber mittlerweile wieder wohlauf.
Bei den Todesopfern handelt es sich den amtlichen Angaben zufolge um einen fünf Jahre alten Jungen sowie um den Vater und eine Großmutter des Kindes. Der Junge habe seinen Hund umarmt, als er starb, berichteten die Zeitung «El Mundo» und andere spanische Medien unter Berufung auf Einsatzkräfte der Feuerwehr, die die Leiche entdeckt hatten.
Region ruft dreitägige Trauer aus
Der Ministerpräsident der Autonomen Gemeinschaft Valencia, Carlos Mazón, erklärte bei einem Besuch des Unglücksortes vor Journalisten, dass die Brandursache eine überlastete Steckdose im Wohnzimmer gewesen sei. Sowohl die Gemeinde Villajoyosa als auch die Region Valencia riefen eine dreitägige Trauer aus.
Laut dem Notdienst brachen die Flammen gegen 2 Uhr morgens in einer Wohnung im elften Stock aus. Nach etwa fünfeinhalb Stunden wurde das Feuer gelöscht. Es gibt keine Vermissten. Die Flammen breiteten sich nicht auf andere Wohnungen aus, jedoch wurden etwa 120 Bewohner des Gebäudes vorsorglich evakuiert.
Villajoyosa ist eine Stadt am Mittelmeer, die etwa 35.000 Einwohner hat und in der Autonomen Gemeinschaft Valencia liegt. In der gleichnamigen Hauptstadt dieser beliebten Urlaubsregion waren am 22. Februar zehn Menschen bei einem schweren Hochhausbrand ums Leben gekommen. Die Flammen hatten sich damals im 14-stöckigen Wohnblock rasend schnell ausgebreitet.








