Auch in der Nacht bleiben Deutschlands Straßen im eisigen Griff der Kälte. Eine Entwarnung vor der Glätte ist vorerst nicht in Sicht.
Eisige Temperaturen führen zu Glätteunfällen in der Nacht

Am Abend und in der Nacht führten eisige Temperaturen rund um den Gefrierpunkt vermehrt zu Glätteunfällen. In Oderwitz, Sachsen, im Landkreis Görlitz kam es zu einem Unfall, bei dem ein 28-Jähriger mit seinem Auto von der Fahrbahn abkam und mit zwei Bäumen kollidierte. Gemäß der Polizei verstarb er noch an der Unfallstelle.
In den vergangenen Tagen hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) bereits vor anhaltender Glätte, gefrierendem Regen und Schneefällen in weiten Teilen Deutschlands gewarnt. Es besteht die Möglichkeit von mehreren Zentimetern Neuschnee in Sachsen, Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen.
Auch in den Lagezentren der Innenministerien und der Polizei machte sich das bemerkbar. In Schleswig-Holstein wurde in der Nacht ein deutlicher Anstieg an Glätteunfällen festgestellt, wie eine Sprecherin mitteilte. So kam es im Norden auf der A1 oder der A7 zu mehreren Autounfällen in Verbindung mit dem Wetter.
Auch in der Region Brandenburg, Sachsen-Anhalt und im Kreis Oberbayern ereigneten sich zu Beginn der Nacht mehrere Verkehrsunfälle. Die meisten davon endeten laut Polizei jedoch glücklicherweise ohne Verletzte, es entstanden lediglich Sachschäden.
In den nächsten Tagen wird die Glätte in vielen Regionen Deutschlands vorerst bestehen bleiben. Der DWD hat für mehrere Kreise weitere Warnungen vor Glätte und Schneefällen herausgegeben, darunter für den Kreis Alzey-Worms in Hessen sowie die Bezirke Stuttgart, Karlsruhe und Freiburg in Baden-Württemberg.








