In Indien werden immer wieder Goldschmuggler aufgegriffen. In diesem Fall wurden die Kriminellen in ihrer Methode sehr kreativ.
Fluggäste wollen Gold im Rektum schmuggeln

Im Rektum und in einer Kaffeemaschine wollten zwei Fluggäste illegal Gold nach Indien bringen. Die beiden Schmuggler, die unabhängig voneinander unterwegs waren, hatten insgesamt 3,5 Kilogramm des Edelmetalls im Wert von rund 20 Millionen Rupien (etwa 217.000 Euro) dabei, wie die «Hindustan Times» unter Berufung auf örtliche Behörden berichtete. Sie seien am Wochenende aus Dubai kommend am Flughafen der indischen Millionenmetropole Lucknow festgenommen worden.
Ein Video, das in den sozialen Medien kursiert, zeigt einen Flughafenmitarbeiter, der mit einem Hammer die Kaffeemaschine zerstört und dabei zylinderförmige Goldbarren zum Vorschein kommen lässt. Es wurde berichtet, dass der Schmuggler das Gold als Paste in seinem Rektum transportiert hat.
In Indien werden regelmäßig Goldschmuggler erwischt – sie sind häufig einfallsreich bei ihren Vorgehensweisen. Das Edelmetall hat einen großen Wert in dem Land, der Großteil davon wird importiert. Es wird immer wieder versucht, es illegal einzuführen, um Zölle zu umgehen.
Reiche Inder spenden immer wieder Gold in hinduistischen Tempeln als Opfergabe an die Götter. Viele betrachten es auch als glücksbringend, das Edelmetall für Feiertage zu erwerben. Frauen erhalten oft Goldschmuck zur Hochzeit, auch als Absicherung für schwierige Zeiten.








