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Großeinsatz bei Flüchtlingsunterkunft am Flughafen Tegel

Nach der Schließung des Flughafens Tegels dient das Gelände im Nordwesten der Hauptstadt als Flüchtlingsunterkunft. Tausende leben dort auf engsten Raum. Nun brennt es dort.

Ein Fahrzeug der Berliner Feuerwehr fährt zu einem Einsatz.
Foto: Christoph Soeder/dpa

Die Berliner Feuerwehr ist zu einem Großeinsatz zur Flüchtlingsunterkunft am früheren Flughafen Tegel ausgerückt. 100 Einsatzkräfte seien unterwegs, sagte ein Sprecher.

In der Notunterkunft solle es in drei Zelten brennen. «Wir rechnen mit mehreren Verletzten», sagte der Sprecher. Über dem ehemaligen Flughafengelände war eine dichte Rauchwolke zu sehen.

Nach der Schließung des Flughafens Tegels dient das Gelände im Nordwesten der Hauptstadt als Flüchtlingsunterkunft. Das Ankunftszentrum für schutzsuchende Migrantinnen und Migranten gehört bundesweit wohl zu den größten.

Nach Angaben des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) stehen dort 40 Leichtbauhallen, in denen rund 4500 Menschen leben. In den Massenunterkünften sollten die Schutzsuchenden dort nur vorübergehend bleiben, manche Schutzsuchende hängen dort aber über Monate fest. Ursprünglich war die Einrichtung ausschließlich als Ankunftszentrum für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine gedacht.

dpa