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Aprilwetter in Deutschland: Von Sommer zu Winter und zurück

Die heißen Tage sind vorbei. Kaltfront bringt Neuschnee. Aber am Wochenende wird es wieder besser. Temperaturen bis zu 28 Grad.

Japanische Zier-Kirschen in Berlin.
Foto: Jens Kalaene/dpa

Die heißen Tage sind schon wieder vorbei: «Die Wetterlage stellt sich um», sagte Meteorologe Marcel Schmid vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Dienstag. Grund ist eine Kaltfront, die von West nach Ost über Deutschland hinwegzieht. Aber am Wochenende soll es wieder besser werden.

«In der Nacht zum Mittwoch kann sich in den Alpen oberhalb von etwa 1000 Metern sogar eine dünne Neuschneedecke bilden», sagte der Meteorologe – «quasi ein rascher Wechsel vom Aprilsommer in den Aprilwinter». Mit Tiefstwerten bis zu 1 Grad werde die Nacht deutlich frischer als die vergangenen Nächte. 

Am Mittwoch streckt aber schon Hoch «Peter» von Südwesteuropa her seine Fühler nach Deutschland aus. Bis Mittag fällt an den Alpen noch etwas Niederschlag. Auch im Norden sind ein paar Schauer möglich. Sonst bleibt es meist trocken, und die Sonne findet immer mehr Lücken zwischen den Wolken. «Mit maximal 11 bis 17 Grad bewegen sich die Höchstwerte in dem Bereich, den man zu dieser Jahreszeit erwartet», sagte der Meteorologe. 

Es wird erwartet, dass es in der Nacht zum Donnerstag außer im Norden und Nordwesten zu Frost in Bodennähe kommt. Pflanzen, die diese Temperaturen am Erdboden nicht vertragen, sollten daher geschützt werden.

Am Donnerstag sind in der Nordhälfte die Ausläufer von Tiefdruckgebieten mit vielen Wolken und etwas Regen zu spüren. Andererseits scheint oft die Sonne und im Süden und Südosten wird die 20-Grad-Marke bereits wieder erreicht.

In den nächsten Tagen wird es laut DWD weiterhin ein Nord-Süd-Gefälle bei den Temperaturen und der Sonnenscheindauer geben. „Am Samstag wird es im Süden und Südwesten erneut ungewöhnlich warm mit Höchstwerten bis 28 Grad.“

dpa