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Kleinkind in Serbien verschwunden: Wien war falsche Spur

Die kleine Danka wurde zuletzt am Dienstag vergangener Woche vor dem Haus ihrer Familie gesehen. Es wird international nach ihr gesucht – bisher vergeblich.

Auch die österreichische Polizei suchte nach Danka.
Foto: Matthias Röder/dpa

Bei der weltweiten Suche nach einem knapp zweijährigen Mädchen aus Serbien stellte sich eine vielversprechende Spur nach Wien als falsch heraus. Die Eltern der kleinen Danka dachten, sie hätten ihre Tochter auf einem Video erkannt, das ein Kind in Begleitung von zwei Frauen in der österreichischen Hauptstadt zeigt.

Nach der Veröffentlichung der Aufnahmen meldeten sich die Frauen bei den Behörden, und die Identitäten der drei gefilmten Personen konnten geklärt werden, wie die Wiener Polizei mitteilte. Ein Zusammenhang mit der vermissten Danka könne nun «eindeutig und ohne jeden Zweifel ausgeschlossen werden».

Mädchen seit einer Woche vermisst

Seit mehr als einer Woche wird das Mädchen in Serbien vermisst. Danka wurde zuletzt am Dienstag vergangener Woche vor dem Haus ihrer Familie im Dorf Banjsko Polje im Osten Serbiens gesehen. Sie spielte dort mit anderen Kindern, während ihre Mutter kurz ins Haus ging, um Trinkwasser zu holen. Die Polizei erklärte, dass sie in alle Richtungen ermitteln. Viele befürchten, dass das kleine Mädchen möglicherweise Opfer einer Entführung oder eines Gewaltverbrechens geworden ist. Die Suche bewegt das ganze Land.

Die Aufnahmen wurden von einem serbischen Mann aus Wien gemacht, der glaubte, Danka an einer Straßenbahnstation gesehen zu haben und das Kind sowie seine Begleiterinnen mit seinem Handy filmte.

Auch in Montenegro sind die Behörden auf der Suche nach dem Mädchen. Interpol hat eine Vermisstenmeldung veröffentlicht.

dpa