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Mindestens 50 Tote bei Erdbeben in Indonesien

Mit einer Stärke von 5,6 ist das Beben vergleichsweise gar nicht so stark. Aber die Erdstöße bringen rund um die Stadt Cianjur viele Häuser zum Einsturz. Die Zahl der Toten auf Java steigt.

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Menschen versammeln sich an einem Notfallsammelpunkt in Jakarta. Ein Erdbeben der Stärke 5,6 erschütterte am Montag die westliche Provinz Westjava in Indonesien.
Foto: Veri Sanovri/XinHua/dpa

Nach einem Erdbeben der Stärke 5,6 auf der indonesischen Insel Java sind einem Medienbericht zufolge mindestens 50 Menschen ums Leben gekommen. Wie der TV-Sender MetroTV am Montag unter Berufung auf lokale Behörden berichtete, wurden 300 Menschen bei dem Beben südwestlich der Stadt Cianjur verletzt.

Zahlreiche Häuser wurden teils stark beschädigt. Auf Videos in sozialen Netzwerken waren zusammengestürzte Gebäude und weinende Menschen zu sehen. Überall lagen Trümmer auf den Straßen.

Das Beben ereignete sich am Montagmittag (Ortszeit) in der Nähe der Hauptstadt Jakarta auf der Insel Java. Das Epizentrum befand sich einige Kilometer südwestlich der Stadt Cianjur. Hier gab es auch die größten Schäden.

Auch in Jakarta selbst war das Beben deutlich zu spüren. Hochhäuser schwankten, jedoch wurden in der Metropole keine schwereren Schäden gemeldet. Laut US-Erdbebenwarte (USGS) fand das Beben in einer Tiefe von zehn Kilometern statt. Eine Tsunami-Warnung gab es nicht.

Der Inselstaat Indonesien liegt auf dem Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Dort kommt es häufig zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen.

dpa