Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Pottwale in Dänemark gestrandet: Mehrere Tiere tot

Auf der dänischen Insel Fanø stranden mehrere Pottwale, von denen drei tot aufgefunden wurden. Die Behörden untersuchen die Situation, während Umweltminister Heunicke zur Vorsicht aufruft, um die verbleibenden Tiere nicht zu stressen.

Pottwale in Dänemark gestrandet: Mehrere Tiere tot

Pottwale in Dänemark gestrandet: Mehrere Tiere tot

Auf der dänischen Insel Fanø sind mehrere Pottwale gestrandet, von denen bislang drei Tiere tot aufgefunden wurden. Dies ist bereits das dritte Mal in diesem Jahr, dass Pottwale in Dänemark stranden. Es wird vermutet, dass die Tiere auf ihrem Weg nach Süden in Schwierigkeiten geraten sind.

Die Wale wurden zwischen Fanø und der Halbinsel Skallingen gesichtet. Der dänische Umweltminister Magnus Heunicke betonte die Wichtigkeit, dass die Bevölkerung das Gebiet meidet und Absperrungen respektiert. „Störungen können die Tiere stressen und eine Rettung erschweren“, erklärte Heunicke.

Drei Pottwale tot – ein Wal lebt noch

Die Behörden sind vor Ort, um die Situation zu beurteilen. Am Samstag war die genaue Anzahl der gestrandeten Wale zunächst unklar. Berichten zufolge wurden schließlich fünf Pottwale gezählt, von denen drei tot sind und ein weiterer Wal noch lebt. Der Zustand des fünften Wals ist derzeit unbekannt, da die Behörden nicht in der Lage waren, das Tier zu erreichen.

Am Freitag war von vier Pottwalen die Rede, während am Samstagvormittag Berichte über fünf oder sogar sechs gesichtete Tiere aufkamen. Es wurde festgestellt, dass sowohl lebende als auch tote Wale gestrandet sind.

Wiederholte Strandungen von Pottwalen

Die aktuellen Vorfälle sind nicht die ersten dieser Art in diesem Jahr. Vor drei Wochen wurde ein fast 14 Meter langer Pottwal an einem Strand in Nordjütland gesichtet. Kurz darauf wurde ein weiterer Pottwal auf einer Sandbank in der Nähe der Stadt Esbjerg entdeckt. Laut Berichten war der letzte Pottwal, der vor zehn Jahren in Dänemark strandete, ein seltenes Ereignis.

Zu dieser Jahreszeit wandern männliche Pottwale aus den kalten Gewässern der Arktis in wärmere Regionen südlich von England. Dabei kann es vorkommen, dass sie sich verirren und in flachere Gewässer geraten.

Ronny Winkler