Einige Regionen Deutschlands kämpfen mit hohen Pegelständen und Überflutungen. Im Ausland gibt es ähnliche Probleme.
Starke Hochwasser auch in England und Frankreich

Große Teile Englands sind von Hochwasser gefährdet. Laut der Hochwasserexpertin der Umweltbehörde Environment Agency, Caroline Douglass, sind bereits über 1000 Grundstücke im ganzen Land überschwemmt. Diese Zahl wird weiter steigen. Nahezu jeder Fluss in England führt außergewöhnlich viel Wasser und einige Gewässer haben ihren bisher höchsten Pegelstand erreicht.
Rishi Sunak, der britische Premierminister, erhielt Kritik dafür, dass er anfangs nicht in die von Überschwemmungen betroffenen Gebiete reiste. Der konservative Regierungschef versicherte, dass die Behörden die Situation unter Kontrolle hätten. Die Opposition verlangte den Einsatz einer Taskforce.
Es wurde erwartet, dass es heute und morgen erhebliche Überschwemmungen am Fluss Trent in den Midlands sowie in Gloucester im Westen Englands geben würde. Die Auswirkungen werden noch für mehrere Tage spürbar sein, da der Boden gesättigt ist und das Wasser nicht abfließt. Hunderte Flutwarnungen waren in Kraft. Luftaufnahmen zeigten große Flächen, die unter Wasser standen. Einige Bahnverbindungen, insbesondere in Westengland, waren unterbrochen, und Straßen waren überschwemmt.
Etwa 50 Menschen wurden in Sicherheit gebracht, nachdem ein Kanal im Viertel Hackney Wick in Ostlondon über die Ufer getreten war. In der britischen Hauptstadt sank ein vertäutes Partyboot auf der Themse infolge von Starkregen. Es gab keine Verletzten.
Einzelne Schulen in Frankreich geschlossen
Aufgrund des Hochwassers bleiben am Montag in Nordfrankreich einige Schulen geschlossen. Laut der Präfektur Pas-de-Calais könnten 13 Schulen nach den Weihnachtsferien keine Schüler empfangen. Der Unterricht soll teilweise an anderen Orten und teilweise online stattfinden.
Starker Niederschlag hatte mehrere Flüsse in der Region zum Überlaufen gebracht. Im Pas-de-Calais gilt mittlerweile jedoch nur noch die zweithöchste Warnstufe Orange. Über 700 Menschen mussten aufgrund der Überschwemmungen ihre Häuser verlassen. Laut der Präfektur haben etwa 250 Menschen immer noch keinen Strom. Bereits Anfang November wurde Nordfrankreich von Überschwemmungen betroffen.








