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Stürmisches Tauwetter zum Wochenstart

Zum Wochenbeginn wird es milder und teils stürmisch – die wärmeren Temperaturen bedeuten auch Schneeschmelze und wieder steigende Hochwassergefahr. Im Fährverkehr entfallen einige Verbindungen.

Das Wetter der kommenden Tage wird neben tauendem Schnee und Eis auch von einem neuen Sturmtief beeinflusst.
Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Nach dem vielerorts sonnigen Winterwochenende stellt sich die Wetterlage der Vorhersage nach wieder um – es werden feuchtes Tauwetter und teilweise schwere Sturmböen erwartet. Hoch Corvin verabschiede sich in Richtung Südosteuropa, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. «Wir gelangen nämlich zunehmend in den Wirkungsradius des Sturmtiefs Iris über dem nahen Atlantik, das uns einen windigen bis stürmischen sowie unbeständigen, aber auch milderen Wochenstart beschert.»

Gemäß den Angaben ziehen am Montag Schauer über Deutschland und erreichen am Nachmittag den Südosten. In den Bergen und an den Küsten erwarten die Meteorologen starke Sturmböen, an der Nordsee könnten sogar orkanartige Böen auftreten. Der Wind lässt nachts nur langsam nach.

Wegen des Wetterumschwungs könnte die Hochwasserlage in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen wieder akuter werden. «Die Temperaturen steigen bis Mittwoch in einigen Regionen in den zweistelligen Bereich, dadurch setzt auch die Schneeschmelze ein», teilte Cathleen Hickmann vom DWD der Deutschen Presse-Agentur mit.

Einschränkungen für Urlauber

Aufgrund der Prognose für den Wind werden am Montag im Fährverkehr zu den ostfriesischen Inseln einige Verbindungen gestrichen. Einige Fähren von und nach Norderney, Juist und Spiekeroog sind betroffen. Das wurde von den Fährgesellschaften auf ihren Internetseiten am Sonntag mitgeteilt.

Laut der Fährgesellschaft könnten Urlauber voraussichtlich auch am Dienstag und Mittwoch bei der Fähre von Neuharlingersiel nach Spiekeroog und zurück mit Einschränkungen rechnen. Es wurde auch bekannt gegeben, dass eine komplette Einstellung möglich sei.

Großbritannien und Irland bereiten sich ebenfalls auf stürmisches Wetter vor. Der britische Wetterdienst Met Office warnte vor extrem starkem Wind und Regen. Es sei ziemlich ungewöhnlich, dass für das gesamte Land eine Windwarnung gelte, sagte ein Meteorologe des Wetterdienstes der Nachrichtenagentur PA. Sturm «Isha» sollte am Sonntagnachmittag auf die Insel zukommen.

dpa