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Sturmtief «Isha» fegt über die britischen Inseln

Umgestürzte Bäume, Stromausfälle, Störungen im Bahnverkehr und an den Flughäfen: Ein Sturm über Großbritannien und Irland bringt Verkehrschaos und Schäden.

Der britische Wetterdienst warnt vor extrem starkem Wind und Regen: In der nordirischen Hauptstadt Belfast sind mehrere Bäume umgestürzt.
Foto: Liam Mcburney/PA Wire/dpa

Ein Sturm hat in der Nacht zum Montag in Großbritannien und Irland schwere Verkehrsbehinderungen verursacht und zahlreiche Schäden angerichtet. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Stundenkilometern fegte Sturmtief «Isha» über die britischen Inseln.

Sturmwarnungen wurden vom britischen Wetterdienst Met Office für das gesamte Land herausgegeben. In den frühen Morgenstunden galt sogar eine rote Wetterwarnung für Teile Schottlands, die vor Lebensgefahr durch herumfliegende Trümmer warnte.

Gesperrte Straßen, lahmgelegter Bahnverkehr

In Schottland und Nordengland wurden mehrere Autobahnen, Brücken und andere Straßen aufgrund umgestürzter Bäume gesperrt. Auch der Zugverkehr war besonders in Schottland stark beeinträchtigt. Das schottische Bahnunternehmen ScotRail strich am Montagmorgen alle Verbindungen. Es wurde erwartet, dass der Bahnverkehr in Schottland bis zum Mittag stillgelegt bleiben sollte.

Es gab auch viele Bahnstrecken in England und Wales, die von Verspätungen und Ausfällen betroffen waren. Einige Flüge zu britischen und irischen Flughäfen mussten umgeleitet werden, darunter auch nach Frankreich. Laut der BBC wurde ein Flug, der nach Edinburgh unterwegs war, sogar nach Köln umgeleitet. Dutzende Flüge wurden vollständig gestrichen. Es gab auch teilweise gestrichene oder verspätete Fährverbindungen.

Laut dem irischen Rundfunk RTÉ waren am Montag in Irland 235.000 Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten, wie ESB Networks, das Energieunternehmen, mitteilte. In Nordirland waren zeitweise mehr als 45.000 Haushalte betroffen.

dpa