Die kommenden Tage werden windig in Deutschland – vor allem an der See und im Bergland gibt es Sturm. Derweil werden die Menschen im Norden Europas, insbesondere in Norwegen, in dieser Woche von einer Sturmserie mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometern pro Stunde getroffen.
Sturmserie mit bis zu 200 km/h erwartet – Deutschland bereitet sich auf windige Tage vor

In Deutschland wird es in den nächsten Tagen windig sein – insbesondere an der Küste und in den Bergen wird es stürmisch sein. In der Zwischenzeit werden die Menschen in Nordeuropa, vor allem in Norwegen, diese Woche von einer Serie von Stürmen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometern pro Stunde betroffen sein.
Der Einfluss dieses Sturmtiefs reicht bis nach Deutschland. «Bis Samstag hält sich das in Grenzen, aber Sonntag bekommen wir dann mehr Wind ab», sagte eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach der Deutschen Presse-Agentur. Das sei allerdings nicht vergleichbar mit dem, was in Norwegen los sei.
Über der Mitte und dem Norden Deutschlands treten dann stürmische Böen und Sturmböen auf, im Südwesten örtlich mal Windböen. «Auf den Bergen ist mehr los: Dort können in Gipfelnähe orkanartige Böen auftreten.»
Der DWD erwartet am Samstag von Oberrhein bis Niederbayern und bis zu den Alpen neben einigen Wolken auch Sonnenschein, es bleibt oft trocken. Ansonsten gibt es dichte Wolken und gelegentlich regnet es. Die Temperaturen bleiben bei 7 bis 12 Grad sehr mild. In der Nacht zum Sonntag bleibt es weiterhin bedeckt und zeitweise kann es regnen bei kühleren 9 bis 4 Grad. Im Süden sinken die Temperaturen auf bis zu 0 Grad, wenn es aufklart.
Sonntag wird es wolkig und windig
Für Sonntag sagte der DWD fast im gesamten Land Wolken und Regenschauer voraus. «Vor allem vom Niederrhein bis in die östlichen Mittelgebirge andauernder leichter, teils auch mäßiger Regen.» Die Höchstwerte liegen bei 7 bis 13 Grad, mit den höchsten Werten im Breisgau und im Alpenvorland. «Sonntag wird dann auch der bis dahin ausgesparte Südwesten örtlich von Windböen erfasst, während in weiten Teilen des Nordostens stürmische Böen, teils auch Sturmböen bis ins Tiefland ausgreifen», sagte eine DWD-Sprecherin. In der Nacht zum Montag gibt es weiterhin viele Wolken und verbreitet Regen. Die Temperaturen sinken auf 8 bis 3 Grad, im Südwesten und Süden auf 4 bis minus 1 Grad.
Regnerischer Wochenstart
Laut DWD wird es am Montag in der Nordosthälfte meist wolkig und regnerisch. Ansonsten wird es zunehmend auflockern, im Südwesten und Süden wird die Sonne auch längere Zeit scheinen. Die Temperaturen bleiben mild bei 10 bis 14 Grad, mit viel Sonnenschein sogar bis zu 17 Grad. Im Nordosten werden bei anhaltendem Regen Temperaturen von 6 bis 9 Grad erwartet. Der Wind wird ebenfalls anhalten: In der Mitte und im Norden wird es in Böen stark bis stürmisch sein, in den Gipfellagen wird es erneut teils schwere Sturmböen geben.








