Ein Warnstreik bei den öffentlich-rechtlichen Sendern sorgt für derzeit für unerwartete Programmänderungen.
ARD und ZDF: Heftiges Chaos und Programm-Ausfall

Seit dem frühen Morgen bestreiken die Gewerkschaften VRFF, Verdi und DJV ohne vorherige Ankündigung den Sendebetrieb des ZDF. Dadurch konnte das „ZDF-Morgenmagazin“ nicht ausgestrahlt werden. Betroffen sind auch die Ausgaben der „heute“-Sendungen. Das ZDF hat, wie auch die ARD, stattdessen ein Ersatzprogramm ausgestrahlt.
ZDF und Gewerkschaften verhandeln derzeit über einen neuen Tarifvertrag, der rückwirkend ab Juli 2022 gelten soll. Die nächste Verhandlungsrunde ist für Mittwoch, 21. Dezember 2022, terminiert.
«ZDF-Morgenmagazin» ausgefallen – Warnstreik
Das aktuelle «ZDF-Morgenmagazin» ist am Dienstagmorgen ausgefallen. «Unser morgenmagazin wird aktuell bestreikt und muss entfallen», teilte der öffentlich-rechtliche Sender in Mainz auf Twitter mit. Nähere Angaben dazu gab es vom Sender zunächst nicht.
«Morgenmagazin»-Moderatorin Dunja Hayali (48) twitterte: «Das #moma fällt heute aus – Warnstreik! Wir sehen uns morgen wieder.»
Auf der Seite der Vereinigung der Rundfunk-, Film- und Fernsehschaffenden (VRFF) war am Morgen zu lesen: «Wie bei den ARD-Anstalten zuletzt, bewegt sich auch in den Gehaltstarifverhandlungen beim ZDF nicht wirklich etwas. Daher tritt auch dort die VRFF-ZDF gemeinsam mit den Gewerkschaften DJV und verdi in den Warnstreik! Von 03.00 Uhr bis 10.30 Uhr werden die Beschäftigten ihre Arbeit niederlegen. Essen und warme Getränke gibt es vor dem ZDF-Hochhaus.»
Das «ZDF-Morgenmagazin» läuft im wöchentlichen Wechsel mit dem sogenannten MoMa der ARD. Die dreieinhalbstündige Sendung ist normalerweise montags bis freitags von 5.30 bis 9.00 Uhr im Ersten und Zweiten zu sehen.
Im Ersten lief am Dienstag stattdessen die Wiederholung einer älteren «MoMa»-Ausgabe. Das ZDF sendete ebenfalls ein Ersatzprogramm.








