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Zehn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler geehrt

Der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis ist der wichtigste Forschungsförderpreis in Deutschland. Nun nahmen zehn Gewinnerinnen und Gewinner die Auszeichnung entgegen.

In Berlin sind die Leibniz-Preise verliehen worden.
Foto: Otto/DFG/dpa

Zehn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wurden für ihre Forschungsleistungen mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis ausgezeichnet, der jeweils mit 2,5 Millionen Euro dotiert ist. Die Verleihung des bedeutendsten deutschen Forschungsförderpreises fand am Mittwochnachmittag in der Berlin-Brandenburgischen Akademie in Berlin statt.

Die Preisträger, die aus 150 Vorschlägen ausgewählt wurden, wurden bereits im Dezember von der Deutschen Forschungsgemeinschaft bekannt gegeben. Zwei der Preisträger sind aus den Geistes- und Sozialwissenschaften, drei aus den Lebenswissenschaften, vier aus den Naturwissenschaften und einer aus den Ingenieurwissenschaften. Sie können das Preisgeld in den nächsten sieben Jahren für ihre Forschung nutzen.

Projekte der Klimaforschung mehrfach ausgezeichnet

Die Forscherin Ulrike Herzschuh von der Universität Potsdam wurde für ihre Studien über den Einfluss von Klimaschwankungen in der jüngeren Erdgeschichte auf die Biodiversität der Polargebiete ausgezeichnet. Tobias Erb, ein Mikrobiologe von der Universität Marburg, untersucht gemäß der DFG die Kohlenstoffdioxid-Fixierung in Pflanzen. Eike Kiltz, ein Kryptograph von der Universität Bochum, wurde für seine Arbeit an Verschlüsselungstechnik für digitale Informationen ausgezeichnet. Der Historiker Jörn Leonhard von der Universität Freiburg wurde für seine Arbeiten im Bereich der Kultur- und Politikgeschichte des 19. und frühen 20. Jahrhunderts geehrt.

Die anderen Gewinner sind der Physiker Dmitri Efetov von der Ludwig-Maximilians-Universität München, die Neuropharmakologin Rohini Kuner von der Universität Heidelberg, der Neurowissenschaftler Moritz Helmstaedter vom Frankfurter Max-Planck-Institut für Hirnforschung, der Philologe Jonas Grethlein von der Universität Heidelberg, der Chemiker Peter Schreiner von der Universität Gießen und die Mathematikerin Eva Viehmann von der Universität Münster.

Die Auszeichnung, die seit 1986 jährlich von der DFG vergeben wird, wird als der wichtigste Forschungsförderpreis in Deutschland angesehen.

dpa