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Außenhandel rechnet mit Ende des Zoll-Deals zwischen Europa und USA

Der Außenhandelsverband BGA warnt vor dem drohenden Ende des Zoll-Abkommens zwischen der EU und den USA. Ein aktuelles Urteil des Supreme Courts könnte die Handelsbeziehungen entscheidend verändern, weshalb Gespräche mit Washington dringend nötig sind.

Außenhandel rechnet mit Ende des Zoll-Deals zwischen Europa und USA

Der Außenhandelsverband BGA prognostiziert, dass das Zoll-Abkommen zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten nach dem jüngsten Urteil zur Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump nicht länger in seiner aktuellen Form bestehen bleibt.

BGA-Präsident Dirk Jandura äußerte sich in einem Interview mit der Funke-Mediengruppe und erklärte: „Infolge des Urteils ist das Abkommen zwischen EU und USA politisch faktisch hinfällig.“ Er betonte die Notwendigkeit, dass Europa nun den Dialog mit Washington sucht, um mehr Stabilität im transatlantischen Handel zu gewährleisten.

Folgen des Supreme-Court-Urteils

Der Supreme Court in Washington entschied am Freitag, dass Trump sich bei der Einführung von Zöllen nicht auf ein spezielles Notstands-Gesetz berufen kann. Die Auswirkungen dieses Urteils auf den im Sommer geschlossenen Zoll-Deal mit der EU sind derzeit noch unklar. Die zuständigen Verhandler im Europaparlament haben am Montag die Arbeit an dem Abkommen vorerst eingestellt. Die EU-Kommission in Brüssel forderte die US-Regierung auf, schnell Klarheit über die nächsten Schritte und die rechtlichen Konsequenzen des Urteils zu schaffen.

Zusätzlich wird diskutiert, ob der Indien-Deal eine Wende bringen könnte, um den Druck von beiden Seiten, USA und China, zu verringern.

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Bildquelle: ai-generated

Ronny Winkler