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Eintritt für den Kölner Dom ab 2026 – Details zum Preis bleiben unklar

Ab der zweiten Jahreshälfte 2026 müssen Touristen für den Besuch des Kölner Doms Eintritt zahlen, während Gläubige, die beten oder Kerzen anzünden, weiterhin freien Zugang haben. Der genaue Preis und die Abläufe sind noch unbekannt.

Kölner Dom: Eintritt kommt 2026 – Preis bleibt weiter ein Geheimnis
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Eintritt für den Kölner Dom ab 2026 – Details zum Preis bleiben unklar

Der Kölner Dom wird ab der zweiten Jahreshälfte 2026 für Touristen kostenpflichtig. Diese Entscheidung wurde bereits im März von den Verantwortlichen bekannt gegeben, um auf die steigenden Kosten zu reagieren, die nicht nur für 2026, sondern auch für die kommenden Jahre erwartet werden. Trotz der bevorstehenden Einführung sind jedoch viele Fragen bezüglich der genauen Preisgestaltung und der Abläufe noch ungeklärt.

Markus Frädrich, Pressesprecher des Doms, äußerte sich auf Anfrage, dass weitere Informationen in einer Pressekonferenz kurz vor der Einführung der Gebühr bekannt gegeben werden. Ein konkretes Datum für diese Pressekonferenz wurde nicht genannt. Es ist jedoch bekannt, dass Touristen ab der zweiten Jahreshälfte 2026 für den Besuch des Doms bezahlen müssen.

Freier Eintritt für Gläubige bleibt bestehen

Bei der Ankündigung im März blieben einige Fragen offen. Gläubige, die im Dom beten oder eine Kerze anzünden möchten, sollen weiterhin kostenlosen Zugang erhalten. Unklar ist, wie diese Besucher von den zahlenden Gästen getrennt werden. Es sind verschiedene Leitsysteme für die Besucher geplant, jedoch ist derzeit kein Sichtschutz vorgesehen.

Dompropst Monsignore Guido Assmann erklärte, dass es künftig Bereiche im Kölner Dom geben wird, die für den kostenlosen Besuch gesperrt sind. Die genauen Absprachen dazu laufen bereits seit mehreren Monaten zwischen den Verantwortlichen. Der endgültige Eintrittspreis steht jedoch noch nicht fest.

Vergleich mit anderen Kirchen und Kathedralen

Die Verantwortlichen verwiesen auf bereits bestehende Eintrittspreise für andere bedeutende Kirchen und Kathedralen. Beispielsweise kostet der Eintritt in den Markusdom in Venedig 18 Euro, während für die Sagrada Família in Barcelona mindestens 69,90 Euro fällig werden. Dompropst Assmann wollte sich jedoch nicht auf einen konkreten Preis festlegen, um keine falschen Erwartungen zu wecken.

Die rund sechs Millionen Besucher, die jährlich den Kölner Dom aufsuchen, müssen sich noch gedulden, bis weitere Informationen zur geplanten Eintrittsgebühr veröffentlicht werden. In den vergangenen Jahren wurden bereits Maßnahmen ergriffen, um die Kosten zu senken, wie die Schließung des Westportals, des Hauptzugangs, zu bestimmten Zeiten.

Finanzielle Herausforderungen für den Kölner Dom

Trotz dieser Maßnahmen erwarten die Verantwortlichen für das laufende Jahr ein Defizit von 1,6 Millionen Euro. Die Einführung einer Eintrittsgebühr wird als ein Schritt angesehen, um die finanziellen Herausforderungen zu bewältigen und die Zukunft des Kölner Doms zu sichern.


Quellen: t-online

Bildquelle: KI generiert

Ronny Winkler