Eine Personenkontrolle eskalierte völlig und endete für zwei Polizei-Beamte mit Verletzungen.
Hamburg: Mann verprügelt Polizisten – Knochenbrüche

Beamte der Bereitschaftspolizei hielten am Freitagabend in der Schmuckstraße einen Mann an und überprüften diesen. Aufgrund seines Verhaltens erteilten sie dem 22-jährigen Afghanen einen Platzverweis.
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Er erwiderte, dass er der Platzverweisung nicht nachkommen wolle. Zur Durchsetzung des Platzverweises drohten die Beamten dem Mann eine Ingewahrsamnahme an.
Unvermittelt schlug der 22-Jährige einem 34-jährigen Polizisten mit der Faust ins Gesicht. Sein Streifenpartner setzte gegen den Mann Pfefferspray ein, das jedoch keine Wirkung zeigte. Er flüchtete, konnte aber nach wenigen Metern gestellt werden.
Hierbei schlug er erneut auf den Polizeibeamten ein. Der neuerliche Versuch, den tätlichen Angriff durch den Einsatz mit Pfefferspray zu beenden, blieb auch diesmal erfolglos.
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Mit körperlicher Gewalt und unter Einsatz des Mehrzweckeinsatzstockes (MES) konnte der Afghane schließlich vorläufig festgenommen werden. Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) übernahm die weiteren Ermittlungen. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung wurde der 22-Jährige aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen, da keine Haftgründe vorlagen.
Durch die Faustschläge des Mannes wurde der Polizeibeamte nach der Versorgung durch eine Rettungswagenbesatzung in ein Krankhaus gebracht. Hier stellten die behandelnden Ärzte mehrere Gesichtsfrakturen fest.
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Der Polizist konnte seinen Dienst nicht fortsetzen. Sein 23-jähriger Streifenpartner erlitt eine leichte Handverletzung, konnte jedoch im Dienst verbleiben.
Die Ermittlungen des für Gewaltdelikte zuständige Landeskriminalamts (LKA 113) dauern weiter an.
Quelle: Polizei Hamburg








