Die Zahl der Opfer der Schiffskatastrophe steigt immer weiter an.
Mindestens 25 Tote bei Schiffsunglück
Bei einer schlimmen Schiffskatastrophe ertrank fast die Hälfe der Reisenden.
An Bord des Schiffes befanden sich 60 Passagiere. Sie wollten das Mittelmeer überqueren, doch ihr Boot kenterte und viele der Opfer konnten nur noch tot geborgen werden. 25 Personen starben bei dem Unglück – 35 weitere werden noch vermisst.
<div class=“manual-ad“></div>
<h2>Mehr als 25 Tote bei Bootsunglück vor der tunesischen Küste</h2>
Ein Beamter des Zivilschutzes erklärte am Samstag, die Menschen hätten versucht, das Mittelmeer zu überqueren, um nach Italien zu gelangen.
Am Freitag hatte die tunesische Küstenwache bereits die Leichen von zwölf Menschen geborgen. Die Toten konnten noch nicht identifiziert werden. Es handelt sich bei den Opfern um Migranten, die an die Küste gespült wurden.
Letztes Jahr, im November 2021, starben fast 20 Migranten, die versuchten, den Ärmelkanal zu überqueren, was Frankreich und Großbritannien dazu veranlasste, mehr zu tun, um Migranten zu stoppen, die eine gefährliche Reise durch die raue See wagten.
<div class=“manual-ad“></div>
Letzen Sommer kamen im Juli fast 43 Migranten bei Havarien ums Leben, die ebenfalls versuchten, das Mittelmeer zu überqueren. Das Boot damals hatte 127 Migranten an Bord, die die Küste Libyens in der Hoffnung verlassen hatten, nach Italien zu gelangen, berichtet „News Invasion 24“.
Michelle Bachelet, die Hochkommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte, forderte im Mai die libysche Regierung und die Europäische Union auf, mehr für den Schutz der Migranten zu tun.
Jedes Jahr verlieren Hunderttausende von Menschen ihr Leben bei Bootsunglücken und dies geschieht, weil die Hilfe sie zu spät oder manchmal gar nicht erreicht, sagte Bachelet damals.
<div class=“manual-ad“></div>
„Sie haben auch einige von ihnen gerettet, und diese geretteten Menschen sind gezwungen, tage- oder wochenlang zu warten, bis sie sicher abgesetzt werden können, oder sie werden, was immer häufiger der Fall ist, nach Libyen zurückgeschickt, das, wie bei unzähligen Gelegenheiten hervorgehoben wurde, aufgrund des Zyklus der Gewalt kein sicherer Hafen ist.“
Quelle: News Invasion 24
Schon gelesen?
>> Wladimir Klitschko für tot erklärt