Der Sperrbezirk zur Amerikanischen Faulbrut der Bienen in Dresden-Lockwitz wurde am 7. Mai 2026 aufgehoben, nachdem der Erreger nicht mehr nachgewiesen wurde. Bienenhalter sollen weiterhin auf Symptome achten und Verdachtsfälle melden.
Sperrbezirk wegen Amerikanischer Faulbrut in Dresden-Lockwitz aufgehoben

Der Sperrbezirk für die Amerikanische Faulbrut der Bienen in Dresden-Lockwitz wurde am Donnerstag, dem 7. Mai 2026, aufgehoben. Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt der Stadt Dresden hatte diesen Sperrbezirk am 26. März 2026 eingerichtet, nachdem es zu einem Ausbruch der Tierseuche gekommen war. Der Sperrbezirk erstreckte sich über einen Kilometer um den betroffenen Betrieb.
Nach der amtlichen Untersuchung der Bienenhaltungen innerhalb des Sperrbezirks konnte der Erreger der Amerikanischen Faulbrut, Paenibacillus larvae, nicht mehr nachgewiesen werden. Dies ermöglicht gemäß der Bienenseuchen-Verordnung die Aufhebung des Sperrbezirks.
Bienenhalter werden weiterhin gebeten, auf klinische Symptome der Faulbrut zu achten, wie beispielsweise fadenziehende Massen, lückenhafte Brutbilder und eingesunkene Zelldeckel. Verdachtsfälle sind umgehend dem Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt in der Oskar-Röder-Straße 8b, 01237 Dresden, telefonisch unter 0351-4887551 oder per E-Mail an veterinaeramt@dresden.de zu melden.
Zusätzliche Informationen sind auf der Webseite www.dresden.de/faulbrut verfügbar.
Die Aufhebung der Allgemeinverfügung wurde im Amtsblatt der Stadt Dresden am 8. Mai 2026 veröffentlicht.
Quellen: dresden
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