Der Rat der Stadt Brühl entscheidet über den Ausbau des Phantasialands, wobei Gegner ein Bürgerbegehren planen. Der Ausbau könnte ein Naturschutzgebiet betreffen, was auf Widerstand stößt.
Stadt Brühl entscheidet über mögliche Erweiterung des Phantasialands

Im Freizeitpark Phantasialand in Brühl steht eine wichtige Entscheidung an. Der Stadtrat wird darüber abstimmen, ob der Park in der Lage sein soll, ein Naturschutzgebiet zu bebauen. Die politischen Parteien CDU und SPD haben einen Antrag eingereicht, um die Bauleitplanung wieder aufzunehmen. Gegner des Vorhabens, vertreten durch das „Netzwerk NSG Ententeich“, haben angekündigt, ein Bürgerbegehren zu initiieren.
Der Rat der Stadt Brühl sollte am Montagabend über die Genehmigung eines Bauleitverfahrens entscheiden. Sollte dieses Verfahren gestartet werden, könnte der Freizeitpark seine detaillierten Pläne für das Naturschutzgebiet präsentieren. Berichten zufolge plant das Phantasialand, auf dem betreffenden Gebiet ein Aquapark-Hotelresort sowie eine Theater- und Konzerthalle zu errichten.
Gegner des Ausbaus äußern Bedenken
Das „Netzwerk NSG Ententeich“, das aus verschiedenen Parteien, Bürger- und Klimaschutzgruppen besteht, spricht sich gegen den Ausbau aus. Laut den Vertretern des Netzwerks würde eine Bebauung das Schutzgebiet dauerhaft schädigen. Das Gebiet umfasst etwa 15.000 Bäume auf einer Fläche von rund 14 Hektar und spielt eine wichtige Rolle als Wasserrückhalt für das tiefer gelegene Brühl. Bei einer Bebauung befürchtet das Netzwerk, dass es zu Gefahren durch Starkregen kommen könnte.
Die Stadt Brühl plant, zunächst weitere Prüfungen und Beteiligungsschritte abzuwarten, bevor eine endgültige Entscheidung über den Ausbau getroffen wird. Kritiker äußern die Sorge, dass nach der Einleitung des Verfahrens nur noch über die Details der Bebauung entschieden werden könnte, nicht jedoch über die grundsätzliche Genehmigung. Diese Bedenken weist die Stadt jedoch zurück.
Quellen: t-online
Bildquelle: KI generiert







