Die Gewerkschaft Verdi ruft seine Mitglieder zum Streik auf und kündigt für die kommende Woche Arbeitsniederlegungen in zahlreichen Städten an.
Großer Streik im Einzelhandel – Schon ab nächster Woche

Die Gewerkschaft Verdi ruft seine Mitglieder zum Streik auf. Der Grund ist der laufende Streit um eine höhere Bezahlung. Verdi verlangt einen deutlichen Zuschlag. Die Arbeitgeber sträuben sich bislang dagegen.
Verdi kündigt für kommende Woche Arbeitsniederlegungen in zahlreichen Städten an.
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Verdi fordert 4,5 Prozent mehr Geld und begründet dies unter anderem mit Finanzeinbußen der Beschäftigten in der Corona-Zeit, in der sie mit hohem Einsatz neue Konzepte wie Click & Collect umgesetzt oder trotz Angst vor einer Infektion weiter gearbeitet hätten.
Der Handelsverband hält die Forderung für völlig überzogen und bietet deutlich weniger als gefordert an. Je nachdem wie stark die Firma betroffen war, soll es unterschiedliche Erhöhungsschritte für die Betriebe geben.
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Streik-Chaos im Einzelhandel droht
Betroffen vom Streik ist vorerst Nordrhein-Westfalen. „Unter anderem in Duisburg, Gelsenkirchen, Bonn, Köln, Essen und Düsseldorf kommt es in den Innenstädten und an Standorten der Möbelhauskette Ikea zu Warnstreiks. In Dortmund soll es eine Kundgebung geben, bei der Beschäftigte von Ikea, Saturn, H&M und weiteren Ketten erwartet werden“, berichtet „T-Online“.
Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi sind rund 700.000 Beschäftigte im Einzelhandel tätig. Die Branche wurde ganz unterschiedlich stark durch die Pandemie beeinträchtigt: Während es bei Supermarktketten wie Edeka und Rewe brummte, mussten Modehändler, Warenhausbetreiber und andere stationäre Händler heftige Einbußen hinnehmen, da ihre Geschäfte zeitweise geschlossen sein mussten.
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„Verdi fordert 4,5 Prozent mehr Geld und begründet dies unter anderem mit Finanzeinbußen der Beschäftigten in der Corona-Zeit, in der sie mit hohem Einsatz neue Konzepte wie Click & Collect umgesetzt oder trotz Angst vor einer Infektion weiter gearbeitet hätten.
Der 2019 abgeschlossene, zwei Jahre gültige Tarifvertrag hatte eine Erhöhung um zunächst 3 Prozent und später um 1,8 Prozent gebracht“, berichtet „T-Online“.
Am nächsten Dienstag sollen die Verhandlungen fortgesetzt werden. In der Vergangenheit hatten Warnstreiks im Einzelhandel meist keine großen Auswirkungen für die Kundschaft, weil nur ein Teil der Belegschaft teilnahm und die Geschäfte trotzdem geöffnet waren. Vielleicht kann der Streik am Mittwoch doch noch verhindert werden, wenn sich beide Seiten aufeinander zubewegen.








