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TV-Koch gesteht Burnout!

Er ist deutscher TV-Koch, Fernsehmoderator, Unternehmer, Kochbuchautor und Entertainer – jeder kennt ihn!

Foto: Symbolbild von depositphotos

Er ist deutscher TV-Koch, Fernsehmoderator, Unternehmer, Kochbuchautor und Entertainer – jeder kennt ihn!

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In der Vox-Show „Der Vertretungslehrer“ ist Tim Mälzer an einem Gymnasium als Lehrer unterwegs und spricht mit den Jugendlichen übers Scheitern und seinen eigenen Absturz.

„Koch“ will von den Gymnasiasten, in Wedel bei Hamburg, keiner werden. Bei vielen Schülern herrscht noch große Ratlosigkeit. Einige Wünsche gingen in die Richtung, Zahnärztin, Psychologin oder Architekt. „Das war einer meiner wenigen Berufswünsche früher“, äußerte er sich Tim Mälzer gegenüber der Schulklasse.

Für das Kochen können sich tatsächlich einige der Schüler begeistern, für den Beruf als Koch jedoch eher Wenige.

Dies verwunderte  ihn. „Als ich 17, 18 war, habe ich mich nicht fürs Kochen interessiert. Da habe ich mich dafür interessiert, wie ich an die Mädels rankomme“, sagte er.

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Doch Mälzer wollte in dieser Schulstunde mit den Jugendlichen nicht übers Kochen sprechen, sondern über erfolgreiches Scheitern. So fragt er sie, woran die meisten Menschen scheitern würden? „Meistens an einem selber“, antwortet ein Schüler.

„An den Fähigkeiten, an den Erwartungen“, antworten zwei weitere Schüler. „Ich glaube, dass viele unter ihren Möglichkeiten bleiben. Weil sie zu viel Raum dem Negativen einräumen und sich selbst zu oft im Wege stehen und dabei ihr volles Potenzial nicht ausnutzen können”, sagte Mälzer.

Tim Mälzer erlitt Burnout

Scheitern oder zumindest nicht immer Erfolg haben ist auch Tim Mälzer nicht fremd. Eine dieser Rückschläge war sein Burnout vor einigen Jahren.

„Ich bin in diesen Burnout reingerutscht. Ich hatte einen Zusammenbruch, ich lag auf dem Boden und habe geweint“, berichtete er den Schülern.

Knapp sechs Wochen befand sich der TV-Koch in einer Klinik. Der Druck sei ihm zu viel geworden und den kompensierte er mit Alkohol. Ein Tiefpunkt, aus dem er gelernt hat. „Ich bin sehr froh über meinen Burnout, weil ich in kurzer Zeit sehr viel über das Leben und über mich lernen durfte, was mir mein heutiges Leben sehr viel schöner, leichter und entspannter macht.“

Nach dem Klinikaufenthalt „bin ich wieder fit geworden, habe mit dem Saufen aufgehört“, beichtete Mälzer. Die Schüler waren sehr dankbar für seine Ehrlichkeit und finden es „stark“, wie Mälzer sich zurückgekämpft hat. Offenbar hat Tom Mälzer große Arbeit als „Vertretungslehrer“ geleistet.

nf24