Ein entgleister Zug zwischen Plettenberg und Werdohl sorgt für erhebliche Einschränkungen im Bahnverkehr in Nordrhein-Westfalen, insbesondere in Köln. Pendler müssen mit Ausfällen und Umleitungen auf mehreren Strecken rechnen.
Zugentgleisung in NRW: Massive Auswirkungen auf den Bahnverkehr in Köln

Ein entgleister Zug zwischen Plettenberg und Werdohl hat seit Dienstag erhebliche Auswirkungen auf den Zugverkehr in Nordrhein-Westfalen. Die daraus resultierende Streckensperrung führt auch in Köln zu tagelangen Einschränkungen.
Die Deutsche Bahn hat auf ihrer Plattform „zuginfo.nrw“ mitgeteilt, dass die Sperrung nicht nur den Güterverkehr, sondern auch den Personenverkehr stark beeinträchtigt. Insbesondere die Regionalexpress-Linie RE34 sowie die Regionalbahn-Verbindung RB91 fallen aus. Zudem müssen Züge über die Strecke zwischen Siegen Hauptbahnhof, Troisdorf und Köln Hauptbahnhof umgeleitet werden, was zu weiteren Verspätungen und Teilausfällen führt.
Auswirkungen auf den S-Bahn-Verkehr in Köln
Der S-Bahn-Verkehr ist besonders betroffen. Die Züge der S19 fahren seit Mittwochmorgen nicht mehr auf der gesamten Strecke, sondern beginnen und enden in Köln Messe/Deutz oder Troisdorf.
„Die Folge sind Teilausfälle zwischen Köln Messe/Deutz bzw. Troisdorf und Blankenberg (Sieg),“
erklärte die Deutsche Bahn.
Reisende werden gebeten, auf die Verbindungen der Linien RE9 oder S12 auszuweichen. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass die RE9-Züge nicht alle Zwischenhalte der S19 bedienen. Passagiere, die auf diese angewiesen sind, können die S12 nutzen. Die Verantwortlichen rechnen mit einem erhöhten Fahrgastaufkommen auf den betroffenen Linien.
Ungewisse Dauer der Einschränkungen
Derzeit ist unklar, wie lange die Einschränkungen andauern werden. Die Strecke zwischen Werdohl und Plettenberg ist seit Dienstag gesperrt, und erste Schätzungen der Bahn deuten darauf hin, dass die Einschränkungen in Köln bis zum Nachmittag anhalten könnten. Die Verantwortlichen haben angekündigt, zeitnah Informationen bereitzustellen, sobald die S19 wieder regulär fährt.
Fahrgäste werden aufgefordert, ihre Reiseroute vorab online zu überprüfen und gegebenenfalls mehr Zeit für ihre Fahrt einzuplanen.
Zusätzlich kommt es aufgrund einer erneuten Vollsperrung im Streckenabschnitt zwischen Köln, Wuppertal und Hagen seit dem vergangenen Freitag zu erheblichen Einschränkungen im Regional- und Fernverkehr. Diese Vollsperrung ist die letzte größere Maßnahme, bevor die Generalsanierung des Streckenabschnitts im Juli abgeschlossen sein soll.
Quellen: t-online
Bildquelle: Andrew Bone from Weymouth, England via Wikimedia Commons (CC BY 2.0)








