Polizei sucht gefährdete Verkehrsteilnehmer nach rücksichtsloser Flucht eines 21-Jährigen durch Trossingen und Aldingen. Unverletzter Fahrer festgenommen, erheblicher Sachschaden.
Aldingen: Autofahrer entzieht sich Polizeikontrolle

Trossingen, Aldingen (ost)
Nachdem ein junger Fahrer am Dienstagnachmittag einer Polizeikontrolle entkommen ist, sucht die Polizei nach Verkehrsteilnehmern, die durch sein Fahrverhalten gefährdet oder geschädigt wurden. Gegen 16 Uhr sollte ein VW Golf in Trossingen von der Verkehrspolizei kontrolliert werden.
Der 21-jährige Fahrer hielt zunächst an, beschleunigte dann jedoch plötzlich und floh durch Trossingen über die Landesstraße 433 in Richtung Aldingen.
Es kam zu mehreren rücksichtslosen und grob verkehrswidrigen Überholmanövern, unter anderem im Bereich des „Kleinen Heubergs“. In Aldingen überholte der 21-Jährige gefährlich einen abbiegenden Wagen nach links und kollidierte dabei mit dem Bordstein, wodurch das Vorderrad des VW Golf beschädigt wurde. Anschließend verlor er in einer Kurve auf Höhe der Trossinger Straße 40 die Kontrolle über das Fahrzeug und fuhr in den Ausstellungsraum eines Geschäfts.
Die Polizei nahm den unverletzten jungen Mann vorläufig fest. Es entstand erheblicher Sachschaden am Auto und am Gebäude. Während der Unfallaufnahme musste der 21-Jährige einen Drogentest und eine Blutentnahme machen, außerdem stellten die Beamten fest, dass ihm bereits die Fahrerlaubnis entzogen worden war.
Aufgrund des rücksichtslosen und verkehrswidrigen Verhaltens bittet die Polizei weitere Verkehrsteilnehmer, die dadurch gefährdet oder geschädigt wurden, sich unter der Telefonnummer 07733 99960-0 bei der Verkehrspolizei Mühlhausen-Ehingen zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leicht rückläufigen Trend. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle erfasst, von denen 36.787 gelöst wurden. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der erfassten Fälle auf 37.873, wobei 34.877 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich von 32.420 im Jahr 2022 auf 30.714 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in ganz Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel beliefen sich auf 1733, was 0.57% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle betrugen 260926, was 85.09% entspricht. Im Bereich der Ortslage gab es 25663 Unfälle innerorts (8.37%), 13562 außerorts (4.42%) und 3369 auf Autobahnen (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








