Ein Arbeiter wurde von Kabeltrommel begraben und schwer verletzt. Rettungshubschrauber brachte ihn ins Krankenhaus, Lebensgefahr bestand.
Arbeitsunfall in Langenenslingen

Ulm (ost)
Um etwa 16.45 Uhr war ein Mitarbeiter zusammen mit anderen Kollegen mit Kabelarbeiten in einer Baugrube auf einem landwirtschaftlichen Anwesen im Ortsteil Emerfeld beschäftigt. Laut ersten polizeilichen Informationen befanden sich drei Arbeiter, darunter auch der Verletzte, in der Grube. Ein anderer Maschinenführer lenkte einen Teleskoplader, an dem eine etwa 1,5 Tonnen schwere Kabeltrommel transportiert wurde. Das Kabel sollte über der Baugrube abgerollt und von den Arbeitern verlegt werden. Den ersten polizeilichen Erkenntnissen zufolge hat sich die tonnenschwere Trommel aus unbekannten Gründen beim Abrollen des Erdkabels gelöst und den 57-jährigen Arbeiter unter sich begraben. Mithilfe des Teleskopladers konnte die Trommel angehoben und der Arbeiter von seinen zwei Kollegen sowie weiteren Helfern des Rettungsdienstes und der Feuerwehr befreit werden. Ein Rettungshubschrauber mit Notarzt war vor Ort und versorgte den Schwerverletzten. Der Hubschrauber flog ihn in eine Klinik. Zu diesem Zeitpunkt konnte Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden. Die Polizei Riedlingen hat die ersten Ermittlungen aufgenommen, um herauszufinden, wie es zu diesem Unglück kommen konnte. Die weiteren Untersuchungen werden von den Spezialisten der Abteilung Gewerbe/Umwelt am Standort Biberach durchgeführt. Auch Verantwortliche der Gewerbeaufsicht sind in die Folgeermittlungen involviert. Die Feuerwehr Langenenslingen war mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort.
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Bernd Kurz, Tel.0731/188-1111
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 306644 Verkehrsunfälle in Baden-Württemberg. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 aus, was 3.38% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1733 Fällen oder 0.57% vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle betrugen 260926, was 85.09% entspricht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 (4.42%) und auf Autobahnen 3369 (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








