Unbekannte stehlen Honig und Bargeld aus Hofläden in der Region. Die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise.
Einbrecher auf Tour in Ingoldingen

Ulm (ost)
Wie bereits gemeldet (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110979/6278441), gab es in der Nacht von Montag auf Dienstag einen Einbruch in Winterstettenstadt, einem Ortsteil von Ingoldingen. Nun wurden der Polizei zwei weitere Diebstähle in Ingoldingen gemeldet.
Am Dienstagmorgen um 2.20 Uhr näherte sich eine unbekannte Person einem Verkaufsstand in der Marktstraße. Dieser Stand befindet sich in der Hofeinfahrt. Der Standbesitzer bot Honiggläser zum Verkauf an und stellte dafür eine Kasse auf, die von dem Unbekannten geplündert wurde. Bei dem Vorfall wurde ein junger Mann auf Kamera festgehalten, so die Polizei. Er steckte anscheinend mehrere Honiggläser in eine Tasche und entnahm eine kleine Menge Münzgeld aus der unverschlossenen Kasse. Der junge Mann hatte nicht für die Waren bezahlt. Die Aufnahmen werden derzeit ausgewertet und die Ermittlungen gegen den Dieb dauern an.
Ein weiterer Vorfall ereignete sich in Voggenreute, einem Ortsteil von Ingoldingen. Auch dort war ein Hofladen das Ziel der Diebe. Zwischen Montag 20 Uhr und Dienstag 7.30 Uhr begaben sich Unbekannte in den SB-Laden. Dieser war unverschlossen, jedoch nicht die Geldkasse. Der Dieb brach gewaltsam ein Schloss auf und entnahm das darin befindliche Münzgeld. Auch vor einer anderen unverschlossenen Wechselgeldkasse machte der Unbekannte nicht halt und nahm das Bargeld mit. Der Wert der gestohlenen Gegenstände dürfte sich im mittleren zweistelligen Bereich bewegen. Es wurden keine Lebensmittel gestohlen.
Der Polizeiposten Bad Schussenried hat in diesen Fällen Spuren gesichert und prüft auch mögliche Zusammenhänge. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 07583/94202-0 entgegen.
++++0949200 0949303(TH)
Bernd Kurz, Telefon 0731/188-1111
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 auf 826. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 auf 733, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 589 auf 653 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 87 auf 80 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 316 auf 432. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt








