Am Mittwochabend kam es zu einer Auseinandersetzung in Freudenstadt, bei der ein Mann mit einem Messer verletzt wurde. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen!
Freudenstadt: Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Freudenstadt (ost)
Am Abend von Mittwoch gab es in der Katharinenstraße eine Auseinandersetzung zwischen insgesamt vier Personen, bei der ein Mann mit einem Messer verletzt wurde. Die Polizei sucht nach Zeugen!
Nach den aktuellen Ermittlungen kam es nach 21 Uhr in der Katharinenstraße in der Nähe des Jobcenters zu einem Streit zwischen insgesamt vier Beteiligten. Einer der Verdächtigen, ein 18-jähriger Mann, benutzte Pfefferspray und richtete es gegen zwei Opfer. Ein anderer Verdächtiger, 28 Jahre alt, griff einen 16-Jährigen an und verletzte ihn ernsthaft am Kopf mit einem Messer. Das Opfer verteidigte sich, so dass der Angreifer schließlich von ihm abließ. Beide Täter flüchteten zu Fuß, noch bevor die Polizei eintraf.
Die Opfer wurden im Krankenhaus behandelt und konnten es inzwischen verlassen. Der 16-Jährige erlitt keine lebensbedrohlichen Verletzungen.
Nach umfangreichen Ermittlungen wurden die beiden Verdächtigen identifiziert und kurz vor Mitternacht vorläufig festgenommen. Es bestand eine Vorgeschichte zwischen ihnen und den Opfern.
Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde der 18-Jährige freigelassen.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Rottweil erließ der Haftrichter des zuständigen Amtsgerichts vom AG Rottweil am späten Donnerstagnachmittag Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gegen den 28-jährigen Verdächtigen und setzte diesen in Vollzug. Der 28-Jährige afghanischer Herkunft befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.
In diesem Zusammenhang bittet die Polizei mögliche Zeugen der Tat, insbesondere einen unbeteiligten Mann, der schlichten wollte, sich unter der Rufnummer 07231 186 4444 beim Kriminaldauerdienst in Pforzheim zu melden.
Die weiteren Ermittlungen des Kriminalkommissariats Freudenstadt, insbesondere zu den genauen Umständen und Hintergründen der Tat, dauern an.
Markus Wagner, Pressestelle der Staatsanwaltschaft Rottweil
Benjamin Koch, Pressestelle des Polizeipräsidium Pforzheim
Quelle: Presseportal








