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Heidenheim an der Brenz: Polizei stoppt Gurtmuffel und Handynutzer

Die Polizei in Heidenheim a.d. Brenz stoppte zahlreiche Verkehrssünder, darunter einen betrunkenen Fahrer ohne Führerschein. Das Anlegen des Sicherheitsgurtes im Auto kann Leben retten.

Foto: Depositphotos

Ulm (ost)

Ein Fahrer davon hatte keinen gültigen Führerschein und war alkoholisiert.

Wegen Verstößen gegen Verkehrsregeln und Gesetze hielt die Polizei Heidenheim in ihrem Bereich zwischen 9.30 und 11.30 Uhr mehrere Fahrzeuge an. Bevor es zu schlimmeren Vorfällen kommen konnte, wiesen die Beamten 13 Fahrer auf das Nicht-Tragen des Sicherheitsgurtes hin. In zehn Fällen stoppte die Polizei Fahrer, die durch die Nutzung ihrer Handys abgelenkt waren. Die Polizei führte aufklärende Gespräche mit allen Betroffenen und leitete Anzeigen ein oder stellte Bußgelder aus. Unter den kontrollierten Personen war auch ein 58-jähriger Fahrer mit einem Ford. Er war gegen 11 Uhr betrunken in der Aalener Straße unterwegs und das ohne Führerschein. Sein Auto musste er stehen lassen. Der Mann wird nun mehrere Anzeigen erhalten. Außerdem wird die Führerscheinstelle informiert.

Das Anlegen des Sicherheitsgurtes im Straßenverkehr kann Leben retten. Ein Aufprall mit 50 km/h entspricht einem Sturz aus zehn Metern Höhe. Dies wäre kaum zu überleben. Daher empfiehlt die Polizei, den Gurt immer vor Fahrtantritt anzulegen. Weitere Ratschläge gibt es in Broschüren auf jeder Polizeidienststelle oder im Internet unter www.gib-acht-im-verkehr.de.

Wer als Fahrer ein Mobiltelefon benutzt, muss mit einem Bußgeld von 100 Euro und einem Punkt im Zentralregister rechnen. Die Polizei appelliert dringend an die Fahrer, das Telefon liegen zu lassen, auch wenn es klingelt. Schon bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h bedeutet eine Sekunde Ablenkung eine Blindfahrt von 14 Metern. Weitere Tipps gibt es in Broschüren auf jeder Polizeidienststelle oder im Internet unter www.runtervomgas.de.

++++0944938(TH)

Bernd Kurz, Tel. 0731/188-1111

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 11144 Fälle registriert, wovon 4056 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 3146 Verdächtige, darunter 2153 Männer, 993 Frauen und 1119 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 13531, wobei 4420 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 3473, darunter 2380 Männer, 1093 Frauen und 1331 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.144 13.531
Anzahl der aufgeklärten Fälle 4.056 4.420
Anzahl der Verdächtigen 3.146 3.473
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.153 2.380
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 993 1.093
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.119 1.331

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Verkehrsunfälle. Davon endeten 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 Fälle, was 85.09% entspricht. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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