Sachschaden von mehreren hundert Euro verursacht, Fahrerflucht begangen. Polizei bittet um Hinweise.
Horgenzell: Unfallflucht in Ravensburg

Landkreis Ravensburg (ost)
Ravensburg
Fahrerflucht
Ein unbekannter Verkehrsteilnehmer verursachte am Dienstag in der Ludwig-Uhland-Straße einen Sachschaden von mehreren hundert Euro, indem er einen geparkten Mercedes zwischen 7 Uhr und 14.30 Uhr an der Stoßstange touchierte. Anschließend beging er Fahrerflucht, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Das Polizeirevier Ravensburg hat nun Ermittlungen wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort aufgenommen und bittet Zeugen der Kollision, sich unter Tel. 0751/803-3333 zu melden.
Horgenzell
Drogenkonsum
Ein 37-jähriger Autofahrer musste am Dienstagabend nach einer Verkehrskontrolle eine Blutprobe in einem Krankenhaus abgeben. Die Polizeistreife des Polizeireviers Ravensburg stoppte den Fahrer und stellte Anzeichen für den Konsum von Betäubungsmitteln fest. Ein Drogenvortest bestätigte den Verdacht auf Cannabis, woraufhin eine Blutentnahme angeordnet wurde. Sollte sich der Verdacht bestätigen, drohen dem 37-Jährigen ein Fahrverbot und ein Bußgeld von mehreren hundert Euro. Sein Auto musste er stehen lassen.
Isny im Allgäu
Polizeiliche Ermittlungen nach Jugendstreit
Nach einer Auseinandersetzung zwischen drei Jugendlichen am Dienstagabend am Busbahnhof ermittelt das Polizeirevier Wangen im Allgäu wegen gefährlicher Körperverletzung. Die Jugendlichen trafen zufällig aufeinander und waren bereits in der Vergangenheit in Streit geraten. Ein Beteiligter griff unvermittelt an, woraufhin sich der Angegriffene verteidigte und ein Dritter Pfefferspray einsetzte. Auch ein Busfahrer wurde vom Pfefferspray getroffen, als er eingriff. Die Beteiligten erlitten leichte oberflächliche Verletzungen. Die Ermittlungen des Polizeireviers Wangen im Allgäu sind noch im Gange.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es 2023 nur noch 37873 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36787 auf 34877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32420 auf 30714, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28389 auf 26963 und die der weiblichen Verdächtigen von 4031 auf 3751 abnahm. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 10727 im Jahr 2022 auf 11419 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland registriert – 73917.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 306644 Verkehrsunfälle in Baden-Württemberg. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen verzeichnet, was 0.57% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% entspricht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








