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Knielingen: Einbrecher in Haft

Mutmaßlicher Täter festgenommen in Rheinland-Pfalz. Ermittlungen dauern an.

Foto: Depositphotos

Karlsruhe (ost)

Gemeinsame Bekanntgabe von Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe:

Am 09. Mai 2026 drang ein zunächst unbekannter Täter gewaltsam in ein Wohnhaus in Knielingen ein. Dort überraschte er einen schlafenden Bewohner und flüchtete zuerst unerkannt. Im Zuge der umfangreichen Untersuchungen der Kriminalpolizei erhärtete sich ein Verdacht gegen einen 43-jährigen Mann, der bereits mehrfach strafrechtlich in Erscheinung getreten ist. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wurde ein Haftbefehl gegen den Beschuldigten erlassen.

Am 11. Juni 2026 wurde der Verdächtige in Rheinland-Pfalz festgenommen.

Noch am selben Tag wurde er dem Haftrichter des Amtsgerichts Karlsruhe vorgeführt, der den Haftbefehl in Kraft setzte. Der Festgenommene befindet sich mittlerweile in einer Justizvollzugsanstalt.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei sind noch im Gange.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 im Jahr 2022 auf 826 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 im Jahr 2022 auf 733 im Jahr 2023. Davon waren 589 männlich und 87 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 653 männliche und 80 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 316 im Jahr 2022 auf 432 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.508 5.204
Anzahl der aufgeklärten Fälle 787 826
Anzahl der Verdächtigen 676 733
Anzahl der männlichen Verdächtigen 589 653
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 87 80
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 316 432

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24