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Landkreis Esslingen: Polizeipräsidium Reutlingen, Spezialisten entlarven überregionale Einbrecherbande

Nach der Festnahme eines mutmaßlichen Einbrechers sind Ermittler auf eine Tätergruppe gestoßen, die zahlreiche Einbrüche begangen hat.

Foto: Depositphotos

Karlsruhe (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung von der Staatsanwaltschaft Stuttgart und dem Polizeipräsidium Reutlingen

Ergänzung zur Bekanntmachung vom 27.08.2025 / 10.00 Uhr https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110976/6105000

Nach der Verhaftung eines vermuteten Einbrechers Ende August des letzten Jahres haben die Experten einer spezialisierten Ermittlungsgruppe zur Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen der Kriminalpolizeidirektion Esslingen mit Sitz in Tübingen eine überregional agierende Gruppe von Tätern entdeckt, denen mittlerweile zahlreiche Einbrüche in den Landkreisen Esslingen, Böblingen, Leonberg, Karlsruhe, Offenburg, Mannheim und in Rheinland-Pfalz zugeordnet werden konnten.

Wie bereits berichtet, wurde am späten Montagabend, dem 25.08.2025, in der Mülberger Straße in Esslingen ein 28-jähriger Mann nach einem versuchten Einbruch in ein Wohnhaus auf frischer Tat erwischt und vorläufig festgenommen. Sein Komplize konnte damals entkommen. Der 28-jährige kosovarische Staatsbürger befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Im Rahmen der bisherigen Ermittlungs- und Durchsuchungsmaßnahmen konnten umfangreiche Beweismittel sichergestellt werden, die bisher jedoch nur teilweise verschiedenen Einbrüchen zugeordnet werden konnten.

Bei vielen Schmuckstücken und anderem vermuteten Diebesgut sowie bei aufgefundenen Datenträgern mit Bildern ist bisher unbekannt, woher sie stammen und wem sie gehören.

Im Internet wurde daher eine Fahndungsseite erstellt, auf der die vermutlich aus Einbrüchen stammenden Gegenstände eingesehen werden können.

Den Link zur Webseite finden Sie hier: https://fahndung.polizei-bw.de/tracing/ueberregional-einbrueche/

Wer sein Eigentum auf diesen Bildern erkennt, wird gebeten, sich per E-Mail unter

Esslingen.KD.K2.WED@polizei.bwl.de

zu melden. Die Kriminalpolizei wird sich bald mit Ihnen in Verbindung setzen. (cw)

Fragen bitte an:

Christian Wörner (cw), Telefon 07121/942-1102

Polizeipräsidium Reutlingen

Telefon: Mo. – Fr./7:00 bis 17:00 Uhr: 07121/942-1111 außerhalb dieser Zeiten: 07121/942-2224 E-Mail: reutlingen.pp.pressestelle@polizei.bwl.de http://www.polizei-bw.de

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 787 im Jahr 2022 auf 826 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 676 im Jahr 2022 auf 733 im Jahr 2023. Davon waren 589 männliche Verdächtige, 87 weibliche Verdächtige und 316 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen auf 432. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.508 5.204
Anzahl der aufgeklärten Fälle 787 826
Anzahl der Verdächtigen 676 733
Anzahl der männlichen Verdächtigen 589 653
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 87 80
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 316 432

Quelle: Bundeskriminalamt

Cybercrime-Statistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11144 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 13531 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 4056 auf 4420. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 3146 auf 3473, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2153 auf 2380 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 993 auf 1093 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1119 auf 1331. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.144 13.531
Anzahl der aufgeklärten Fälle 4.056 4.420
Anzahl der Verdächtigen 3.146 3.473
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.153 2.380
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 993 1.093
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.119 1.331

Quelle: Bundeskriminalamt

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