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Landkreis Heilbronn: Polizeibericht Heilbronn

Diebstahl von Kupferkabeln in Neudenau, Einbruch in Cleebronn, Verkehrskontrollen auf A6, Unfall und Verfolgungsfahrt in Schwaigern.

Foto: Depositphotos

Heilbronn (ost)

Neudenau: Diebe stehlen Kupferkabel von Baustelle

In der Nacht von Montag auf Dienstag drangen Unbekannte gewaltsam in eine Baustelle an der Landesstraße 720 bei Neudenau ein. Danach stahlen sie eine Rolle Kupferkabel im Wert von etwa 6.000 Euro. Die Rolle wog ungefähr 600 Kilogramm, daher wurde wahrscheinlich ein größeres Fahrzeug für den Abtransport verwendet. Personen, die relevante Informationen haben, werden gebeten, sich beim Polizeiposten Möckmühl unter 06298 92000 zu melden.

Cleebronn: Einbruch in Unternehmensgebäude

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch drangen Unbekannte zwischen 18:30 Uhr und 04:30 Uhr gewaltsam in eine Weinkellerei in der Ransbacher Straße in Cleebronn ein. Im Inneren durchsuchten die Täter Schränke und Schubladen. Es wurden nur fünf Euro aus einer Schublade gestohlen. Der entstandene Sachschaden kann derzeit nicht beziffert werden. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeiposten Brackenheim unter 07135 6096 zu melden.

A6/Erlenbach: Überprüfung von Schwertransporten

Zwischen Mittwochabend, 20 Uhr, und Donnerstagnacht, 1 Uhr, führten der Verkehrsdienst Weinsberg und der Verkehrsdienst Ludwigsburg eine Schwerpunktkontrolle auf der Autobahn 6 zwischen der Anschlussstelle Heilbronn/Neckarsulm und dem Autobahnkreuz Weinsberg durch. Der Fokus lag auf Großraum- und Schwertransporten. Bei der Kontrolle wurde vier Fahrzeugen die Weiterfahrt untersagt, unter anderem aufgrund fehlender Ausnahmegenehmigungen, unsicherer Ladung, überschrittener Fahrzeugmaße oder Überladung. Darüber hinaus wurden 32 Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten festgestellt.

Weinsberg: Sattelzug in Verkehrsunfall verwickelt – Zeugen gesucht

Am Dienstagmittag ereignete sich gegen 12:20 Uhr auf der Autobahn 81, zwischen der Anschlussstelle Weinsberg und dem Autobahnkreuz Weinsberg, ein Verkehrsunfall, an dem ein Sattelzug mit weißer Actros-Zugmaschine beteiligt war. Beim Fahrstreifenwechsel kam der Sattelzug, der in Richtung Würzburg fuhr, fast mit einem grauen Transporter zusammen, der dann einen schwarzen BMW in die Betongleitwand drängte. Am Ford Transit entstand ein Schaden von etwa 2.500 Euro, am Pkw von rund 4.500 Euro. Der Fahrer des Sattelzugs setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den Unfall zu kümmern. Es handelte sich um eine weiße Sattelzugmaschine mit offener Ladefläche und ausländischen Kennzeichen. Die Reifen des Fahrzeugs sollen auffällig orange umrandet gewesen sein. Die Polizei bittet Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Informationen zum Sattelzug oder seinem Fahrer haben, sich beim Verkehrsdienst Weinsberg unter 07134 5130 zu melden.

Schwaigern: Mit 95 km/h durch die 30er-Zone – Endstation Gartenmauer

Ein 46-Jähriger lieferte sich in der Nacht auf Donnerstag in Schwaigern eine kurze Verfolgungsfahrt mit der Polizei. Der Skoda-Fahrer war gegen 2:15 Uhr zunächst auf der Bundesstraße 293 zwischen Leingarten und Schwaigern unterwegs. Als die Beamten näher kamen, bog er ohne zu blinken in Richtung Schwaigern ab. Innerhalb der Stadt beschleunigte der Mann und bog in die Schafackerstraße ab. Nachdem die Polizisten das Blaulicht einschalteten, um den 46-Jährigen zum Anhalten zu bringen, fuhr er mit bis zu 95 km/h durch die 30er-Zone und verlor an der Kreuzung Eigenheimstraße/Weststraße die Kontrolle über seinen Skoda. Dabei stieß er gegen eine Mauer. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besaß und das Fahrzeug nicht zugelassen war. Der Mann muss nun mit mehreren Anzeigen rechnen.

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Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 auf 826. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 auf 733, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 589 auf 653 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 87 auf 80 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 316 auf 432. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.508 5.204
Anzahl der aufgeklärten Fälle 787 826
Anzahl der Verdächtigen 676 733
Anzahl der männlichen Verdächtigen 589 653
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 87 80
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 316 432

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon entfallen 33630 Unfälle auf Personenschäden, was 10.97% der Gesamtzahl ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Fälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926, was 85.09% entspricht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 (4.42%) und auf Autobahnen 3369 (1.1%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 369, Schwerverletzte 6139 und Leichtverletzte 36086.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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