Eine Person im Gleis und eine technische Störung führten zu Zugstopp und Evakuierung von 300 Reisenden, darunter Fans des VfB Stuttgart.
Stuttgart: Person im Gleis sorgt für Zughalt und Streckensperrungen bei Waiblingen

Waiblingen (ost)
Am Samstagabend (09.05.2026) gab es auf der Bahnstrecke zwischen Backnang und Waiblingen erhebliche Störungen im Zugverkehr. Dies wurde durch eine Person auf den Gleisen und eine technische Störung am Zug verursacht.
Der Lokführer eines Regionalexpresses erhielt laut bisherigen Informationen von der Notfallleitstelle der Deutschen Bahn in Karlsruhe gegen 19:45 Uhr die Anweisung, die Fahrt aufgrund einer gemeldeten Person auf den Gleisen nur noch langsam fortzusetzen. Etwa 200 Meter hinter dem Bahnhof Waiblingen entdeckte der Lokführer schließlich eine männliche Person auf den Gleisen und konnte den Zug rechtzeitig stoppen.
Der 43-jährige rumänische Staatsangehörige wurde zunächst vom Lokführer gestoppt und dann an die Einsatzkräfte der Landespolizei Waiblingen übergeben. Im betroffenen Regionalexpress befanden sich etwa 300 Passagiere, darunter viele Fans des VfB Stuttgart und Besucher des Cannstatter Frühlingsfestes. Laut dem Lokführer war die Stimmung im Zug aufgrund der langen Wartezeit zunehmend angespannt.
Der Zug konnte offenbar nicht mehr weiterfahren, da zusätzlich eine technische Störung an der Achse festgestellt wurde. Während des Aufenthalts wurden die Notentriegelungen des Zuges insgesamt viermal betätigt. Da der Zug nicht mehr zurück zum Bahnhof Waiblingen fahren konnte, mussten alle Passagiere von Einsatzkräften der Bundespolizei über die Gleise evakuiert werden. Der Lokführer musste zudem aufgrund gesundheitlicher Probleme vom Rettungsdienst versorgt werden.
Die Passagiere konnten dann ihre Reise mit anderen Zügen und teilweise mit Taxis fortsetzen.
Durch den Vorfall kam es zu erheblichen Auswirkungen auf den Zugverkehr. Die Strecke musste zwischen etwa 19:40 Uhr und 00:00 Uhr mehrmals gesperrt werden, wodurch unter anderem die S-Bahnlinien S 2 und S 3 zeitweise komplett unterbrochen waren.
Die Bundespolizei hat gegen den 43-jährigen rumänischen Staatsangehörigen ein Strafverfahren wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon endeten 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus (3.38%). Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert (0.57%). Der Großteil der Unfälle (85.09%) waren übrige Sachschadensunfälle mit 260926 Fällen. Bezogen auf die Ortslage gab es 25663 Unfälle innerorts (8.37%), 13562 außerorts (4.42%) und 3369 auf Autobahnen (1.1%). Bei den Verletzten gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








