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Tödlicher Verkehrsunfall zwischen Schömberg und Igelsloch

Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Landesstraße 346 forderte zwei Todesopfer und zwei Schwerverletzte, darunter ein Rettungshubschraubertransport.

Foto: Depositphotos

Pforzheim (ost)

Früh am Samstagmorgen (28.02.2026) ereignete sich auf der Landesstraße 346 zwischen Schömberg und Igelsloch ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen ums Leben kamen und zwei weitere schwer verletzt wurden.

Nach ersten Ermittlungen fuhr ein 38-jähriger Audi-Fahrer gegen 02.50 Uhr die Landesstraße von Igelsloch in Richtung Schömberg. Im Auto befanden sich drei weitere Insassen.

In einer langen Linkskurve, in der Nähe von Oberlengenhardt, verlor der Fahrer die Kontrolle über den Audi und prallte im weiteren Verlauf des Unfalls gegen eine Straßenlaterne und einen kleinen Baum. Schließlich kollidierte der Audi seitlich mit einem größeren Baum und kam zum Stillstand.

Der Unfall führte zum Tod des 38-jährigen Fahrers und seiner 18-jährigen Beifahrerin.

Die beiden 19 und 24 Jahre alten männlichen Insassen auf der Rücksitzbank des Fahrzeugs wurden schwer verletzt, wobei einer von ihnen mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht wurde.

Am Audi entstand ein Totalschaden in Höhe von 60.000 Euro.

Ein Sachverständiger wurde beauftragt, um ein unfallanalytisches Gutachten zu erstellen. Es wird auch untersucht, inwiefern überhöhte Geschwindigkeit zu diesem schweren Unfall geführt haben könnte.

Die Landesstraße war für die Unfallaufnahme und Reinigungsarbeiten bis 08.00 Uhr in beide Richtungen gesperrt.

Die Feuerwehr war mit 58 Einsatzkräften, 8 Fahrzeugen, der Rettungsdienst mit drei RTW und drei NEF sowie einem Rettungshubschrauber mit insgesamt 24 Einsatzkräften vor Ort.

Robert Odelga, Führungs- und Lagezentrum

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon entfallen 33630 Unfälle auf Personenschäden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Fälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 1733 Fällen oder 0.57% vertreten. Der Großteil der Unfälle, nämlich 260926 Fälle oder 85.09%, sind übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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