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Tuttlingen: Unerlaubter Drogenhandel aufgedeckt

Kriminalpolizei beschlagnahmt Betäubungsmittel und Kilogramm Cannabis in Tuttlingen. Tatverdächtige im Fokus der Ermittlungen.

Foto: Depositphotos

Tuttlingen (ost)

Während eines langwierigen Ermittlungsverfahrens wegen Drogenhandels hat die Drogenfahndungsgruppe der Kriminalpolizei Rottweil am Dienstag bei einer Durchsuchungsaktion Betäubungsmittel und mehrere Kilogramm Cannabis sichergestellt.

Im Zuge der kriminalpolizeilichen Untersuchungen gerieten ein 39-jähriger Verdächtiger sowie zwei vermeintliche Komplizen im Alter von 28 und 42 Jahren ins Visier. Die Personen werden verdächtigt, einen Drogenhandel in der Region Tuttlingen und Umgebung betrieben zu haben.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Rottweil erließ der Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Rottweil einen Durchsuchungsbeschluss für insgesamt fünf Objekte im Landkreis Tuttlingen. Am Dienstagmorgen machten sich die Ermittler auf den Weg und konnten Betäubungsmittel, darunter Kokain, kleine Mengen Ketamin, LSD, Ecstasy und psychoaktive Pilze sowie mehrere Kilogramm Haschisch und Marihuana finden und sicherstellen.

Die Männer müssen sich nun wegen unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln und Drogenhandels mit Cannabis verantworten. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei sind noch im Gange.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37.873 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36.787 auf 34.877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32.420 auf 30.714, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28.389 auf 26.963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4.031 auf 3.751 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 10.727 auf 11.419. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

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