Am Freitagmorgen kam es zu einem Einsatz der Bundespolizei, nachdem eine Oberleitung abgerissen war. Der Zugverkehr wurde gesperrt und die Fahrgäste evakuiert.
Zugverkehr gestoppt nach Oberleitungsschaden

Schwäbisch Gmünd (ost)
Am Freitagmorgen (12.06.2026) ereignete sich nach dem Abbruch der Oberleitung im Bereich von Schwäbisch Gmünd ein Vorfall, der den Einsatz der Bundespolizei erforderte.
Nach den aktuellen Ermittlungen fuhr ein Intercity-Zug von Nürnberg nach Stuttgart gegen 07:20 Uhr auf der Remsbahn im Bereich von Schwäbisch Gmünd, als es bei einer Geschwindigkeit von 110 km/h zum Abbruch der Oberleitung kam.
Der Lokführer des Zuges leitete daraufhin eine Notbremsung ein und brachte den Zug zum Stillstand. Die abgerissene Oberleitung blieb dabei auf dem stehenden Zug liegen. Weder die 50 Passagiere im Zug noch der Lokführer wurden verletzt.
Aufgrund des Vorfalls wurde die Bahnstrecke in beide Richtungen für den Zugverkehr gesperrt.
Nachdem die Oberleitung abgeschaltet und geerdet worden war, konnten die Reisenden durch die Bundespolizei aus dem Zug evakuiert werden. Sie wurden anschließend mit Bussen zu ihrem Zielort gebracht.
Erste Untersuchungen der Bundespolizei ergaben, dass offenbar Äste in die Oberleitung ragten. Beim Vorbeifahren des Zuges kam es vermutlich zu einem Kontakt zwischen der Oberleitung und den Ästen, was wiederum zu einem Stromüberschlag führte. Dadurch kam es anscheinend zum Abbruch der Oberleitung. Sowohl die Oberleitung als auch der betroffene Zug wurden erheblich beschädigt. Ein Fremdverschulden wird derzeit ausgeschlossen. Die genaue Schadenshöhe ist noch unbekannt.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Zug von einer Diesellok abgeschleppt.
Aufgrund der Schäden bleibt die Bahnstrecke im Bereich von Schwäbisch Gmünd bis auf Weiteres gesperrt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306.644 Unfälle. Davon hatten 33.630 Unfälle Personenschäden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschäden machten 10.355 Fälle aus, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren in 1.733 Fällen verzeichnet, was 0,57% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260.926 Fälle, was 85,09% entspricht. Innerorts gab es 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








